
Der Stierkampf ist ein grausamer „Sport“, bei dem der Stier gegen Menschen kämpfen muss, die über eine Vielzahl tödlicher Waffen verfügen.
Die WSPA arbeitet mit der spanischen Mitgliedsgesellschaft ADDA zusammen, um diesen grausamen „Sport“ in der Region Katalonien in Nordspanien zu beenden.
Eine gemeinsame Petition soll bald dem katalanischen Parlament übergeben werden, um die Aktivitäten gegen den Stierkampf zu unterstützten.
Die meisten Stierkämpfe dauern ungefähr 15 qualvolle Minuten. Der Stier wird verhöhnt und verschiedene Speere, mit Haken versehene Stangen und Dolche werden in ihn gebohrt. Diese Waffen dienen dazu, große Schmerzen zu verursachen und das Tier verliert viel Blut.
Nach diesen grausamen Qualen tötet der Matador schließlich den schwachen und erschöpften Stier. Viele Tiere ersticken an ihrem eigenen Blut, da der ungenaue Matador oft die Lungen verletzt und nicht das Herz trifft.
Nach dieser Tortur wird ein kurzer Dolch, eine sogenannte Puntilla, verwendet, um das Rückrat im Genick des Tieres zu durchtrennen. Anschließend, bevor wird der Stier aus der Arena geschleift - manchmal noch am Leben.
Die Stadt Barcelona erklärte sich selbst zur stierkampffreien Zone im April 2004.
Über 500.000 Petitionen wurden gesammelt, um ein Verbot des Stierkampfes in Katalonien zu unterstützen.
Ein Gesetzesentwurf zum Verbot des Stierkampfes wurde dem katalanischen Parlament bereits im April 2005 vorgelegt.
Der nächste und entscheidende Schritt dieser Kampagne ist es, ein Verbot des Stierkampfes im gesamten Gebiet von Katalonien durchzusetzen. Ein solches Verbot wäre ein wegweisender Erfolg für die gesamte Bewegung gegen den Stierkampf und würde diesen grausamen und blutigen „Sport“ ein für alle Mal beenden.
Die WSPA hat kürzlich die UNESCO aufgefordert, die Vorschläge, den Stierkampf als „unangreifbares kulturelles Erbe” zu schützen, abzulehnen. Sehen Sie hier das Schreiben >>
Bitte spenden Sie und helfen Sie, den Stierkampf und andere Grausamkeiten zu beenden >>