
Die Pelzindustrie ist wegen der Mode jedes Jahr für die Misshandlung und den Tod von mehr als 50 Millionen Tieren verantwortlich. Zu den Tierarten, die für unnötige Luxusartikel getötet werden, gehören Luchse, Wölfe, Kaninchen, Kojoten, Füchse, Nerze, Waschbären, Biber, Eichhörnchen, Katze und Hunde.
Tiere, die nur aufgrund Ihres Felles gehalten werden, leiden an körperlichen Abnormalitäten und Verhaltensstörungen. Dies wird durch Vernachlässigung und unnatürliche Lebensbedingungen sowie durch erhöhten Stress verursacht. Am Ende ihres leidvollen Lebens warten schreckliche und grausame Schlachtmethoden. Diese werden speziell entwickelt, um den Pelz zu schonen.
Der Gebrauch von Fallen und Schlingen für Wildtiere führt zu einem nicht weniger schmerzhaften Tod; viele von ihnen wurden von Tierarztverbänden als unmoralisch einstuft.
Die Macht, die Produktion von Pelzartikeln zu stoppen, liegt bei den Verbrauchern selbst, denn eine Industrie, die den Profit vor ethische Grundsätze stellt, kann nur solange überleben, wie es eine Nachfrage gibt.
Berücksichtigen Sie als ein verantwortungsbewusster Käufer die folgenden Informationen und raten Sie Ihren Freunden und Ihrer Familie, dasselbe zu tun:
Die Pelzbesatzindustrie verdient heutzutage jährlich eine halbe Milliarde US-Dollar. China ist der größte Produzent und Exporteur von Fellbesatz und Pelzaccessoires. Ein Pelzbesatz wird nicht etwa aus dem Rest hergestellt, der von der Pelzmantelproduktion übrig bleibt. Tatsächlich werden für die Herstellung von Fellbesätzen mittlerweile mehr Tiere getötet als für Pelzmäntel.
Dieser Trend ist gerade deswegen so besorgniserregend, da die benötigte Pelzqualität für Besätze nicht so hoch ist wie die für Mäntel. Das bedeutet, dass die Tiere einer noch größeren Qual ausgesetzt werden. Schließlich können Pelze, die durch Verletzungen oder Krankheit der Tiere beschädigt sind, ohne allzu großen Verlust aussortiert werden. Bitte achten Sie also auch darauf, dass nichts, was Sie kaufen, Fell im Futter oder sonst wo enthält.
Achten Sie darauf, dass ein Geschäft keine Pelzprodukte verkauft
Sie geben eine deutliche, negative Botschaft an die Pelzindustrie, indem Sie zum Einkaufen bewusst Geschäfte wählen, die das „Fur Free Foy Logo“ tragen, eine Auszeichnung, die von der „Fur Free Alliance“ verliehen wird. Eine internationale Liste aller anerkannten Händler finden Sie hier >>.

Sie haben die Möglichkeit, am jährlichen Design Against Fur (Design gegen Pelz-Wettbewerb) teilzunehmen. Studenten aus allen Ländern werden dazu aufgefordert, ein fesselndes Postermotiv zu kreieren, welches die Botschaft vermittelt, dass das Tragen von Pelz grausam und unnötig ist. An dem Wettbewerb können Studenten der Fachrichtungen Mode, Design, Kunst, Werbung, Marketing, Grafikdesign, aber auch aller anderen Fachrichtungen teilnehmen.
Nehmen Sie sich die Zeit und erfahren Sie mehr. Weitere Informationen über Pelztierzucht und mehr Verbrauchertipps inklusive einer Anleitung, wie Sie Kunstfell von Echten unterscheiden können, erhalten Sie auf der Website der Fur Free Alliance. Die WSPA ist Mitglied der „Fur Free Alliance“, einem weltweiten Netzwerk verschiedener Tierschutzorganisationen, gegen jegliche Pelzproduktion und -handel.

Unterzeichnen Sie die Petition für eine pelzfreie Zukunft >>
Als unechter Pelz angepriesene Ware gibt noch lange keine Garantie dafür, dass es sich um gewaltfreie Ware handelt. Denn auch sie kann echten Pelz beinhalten. Das liegt u.a. daran, dass es weltweit keine Kennzeichnungspflicht gibt und echter Pelz zu immer günstigeren Preisen aus China importiert werden kann. Da unechter Pelz immer realistischer wirkt und echter Pelz durch zunehmende Modifikationen, wie Färben, schwer zu identifizieren ist, warnt die WSPA auch davor, falschen Pelz zu erwerben, wenn man sich nicht hundertprozentig sicher sein kann, dass es sich um ein Imitat handelt.