Nov 12, 2008

Vergangene Woche erreichte Kuba eine zweite Ladung mit tierärztlichem Zubehör und Medikamenten, die von einem erfahrenden WSPA Tierarzt empfangen wurde. So kann die Arbeit beginnen. Nach der verheerenden Hurrikansaison können nun tausende Tiere gerettet und behandelt werden.
Die erste WSPA Hilfesendung im Wert von 100.000 US Dollar kam Anfang letzter Woche aus Kanada nach Jamaika. Eine dritte Lieferung mit dringend benötigten Medikamenten und Erste-Hilfe-Ausrüstungen verließ Ende letzter Woche noch Costa Rica.
Mit den vorhandenen Medikamenten und Ausrüstungen kann der Tierarztkoordinator des WSPA Katastrophen-Management-Teams, Juan Carlos Murillo, einhundert voll ausgestattete kubanische Tierärzte für seinen Hilfeplan einsetzen.
Die Teams haben sich zum Ziel gesetzt, mindestens 42.000 Haus- und Zugtieren in den drei Hauptgebieten Pinar del Rio, Isla de la Juventud, und Holguin zu behandeln.
Viele Hunde, Katzen, Rinder, Büffel und Pferde brauchen Anti-Parasiten-Behandlungen sowie Erste-Hilfe-Behandlungen bei Schnitt- und Schürfwunden und anderen Verletzungen. Genauso dringend benötigen sie Nahrungsergänzungsmittel, damit sie nicht unter Mangelernährung leider müssen und ihre alten Kräfte wiedererlangen können.
In einem Land, das für Verkehr und Landwirtschaft stark von seinen Arbeitstieren abhängt, sind medizinische Sprays gegen Fußfäule bei Nutztieren von entscheidender Bedeutung.
Hurrikane Gustav, Fay, und Ike zerstörten Gebäude, landwirtschaftliche Flächen, Infrastruktur und Veterinär Stationen in den gesamten drei Zielregionen.
Das Ausmaß des Schadens war wohl der Anlass, weswegen die Regierung der WSPA zustimmte, als erste in Kuba aktive, internationale Tierschutzorganisation in den betroffenen Gebieten Katastrophenhilfe zu leisten.