Diese Saison Walfang-Stopp!

Dec 10, 2008

The super-sized Christmas and New Year card contained the message: Diese Saison endlich Walfang-Stopp!

Die WSPA und die Mitglieder des Whalewatch Network kamen am 8. Dezember zu einer friedlichen Protestaktion zusammen, deren Ziel es war, den Regierungen von Japan, Norwegen und Island eine überdimensionale Weihnachtskarte mit folgender Nachricht zu überreichen: Diese Saison endlich Walfang-Stopp!

Vertreter von 25 Ländern aus der ganzen Welt kamen am 8. Dezember zu einer dreitägigen Konferenz – die heute endete – in Cambridge zusammen, um über die Zukunft der Wale zu sprechen.

Beim Treffen der International Whaling Commission (IWC), das unter Ausschluss der Öffentlichkeit und Medien stattfindet, soll ein Kompromiss zwischen den Walfangnationen und den restlichen Nationen ausgehandelt werden und außerdem eine Entscheidung über die Zukunft der krisengeschüttelten Organisation herbeiführen.

Viele Tierschutzorganisationen zeigen sich besorgt, dass ein Kompromiss die Uhren zurückdrehen und kommerzieller Walfang wieder gebilligt werden könnte.

 

Welten vom Walschutz entfernt

Während die Konferenzteilnehmer ihre Plätze einnehmen, bereitet Tausende Kilometer entfernt eine japanische Walfangflotte seine Harpunen und eine halbe Tonne Munition vor.

Auch in dieser neuen Walfangsaison werden wieder bis zu 1000 Wale in den unberührten Gewässern des Südpolar-Walschutzgebiets blutig abgeschlachtet.

WSPA und andere Mitglieder des Whalewatch Network rufen die drei Walfang-Nationen dazu auf, sich zum Wandel zu verpflichten.

Claire Bass, Leiterin der WSPA-Meeressäugetierprogramme, sagte: „Wir sprechen im Namen von Millionen Menschen weltweit, wenn wir die Regierungen von Japan, Norwegen und Island dazu aufrufen, ihre Walfangpläne auf Eis zu legen – und zwar dauerhaft. Dass solche Kulturnationen Granaten-bestückte Harpunen als legitime Waffe zum Töten von Tieren ansehen, ist einfach unbegreiflich. Es ist an der Zeit, diese brutale Praktik ein für alle mal in die Geschichtsbücher zu verbannen.“

Nicht schmerzfrei

Mitglieder des Whalewatch Network stehen dem kommerziellen Walfang grundsätzlich ablehnend gegenüber, weil es keine schmerzfreie Methode gibt, um Wale im Meer zu töten.

Von den 2000 Walen, die von Japan, Norwegen und Island im kommenden Jahr abgeschlachtet werden, wird nur etwa die Hälfte innerhalb von 10 Sekunden sterben und der Rest wird unter den schlimmen Verletzungen durch die Harpune leiden, manche der Tiere sogar bis zu einer Stunde lang.

Claire weiter: „Dieses grausame Abschlachten kann man vielleicht nicht sehen, dennoch wird man es sicherlich nicht vergessen: die internationale Gemeinschaft fordert ein Ende dieser veralteten und unnötigen Praktik. In dieser Saison, der Saison des guten Willens, rufen wir Japan, Norwegen und Island dazu auf, ihre Harpunen für immer niederzulegen.“

Lesen Sie mehr über die Arbeit der WSPA für Wale >>

Zu den Mitgliedsländern des IWC, die an der Konferenz in Cambridge teilnahmen, zählen: Antigua und Barbuda, Argentinien, Australien, Brasilien, Kamerun, Chile, China, Costa Rica, Dänemark, Frankreich, Island, Italien, Japan, Korea, Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Palau, Panama, St Kitts und Nevis, Südafrika, Schweden, das Vereinigte Königreich and die USA.

 

Page tools:
Share Share, Bookmark, Email or Print

Unterstützen Sie den Schutz von Delfinen

Helfen Sie uns, damit Delfinshows der Vergangenheit angehört

Ein Finwal unter Wasser