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Der Handel mit Bärengalle zahlt sich nicht aus

Apr 6, 2009

Ein zur Gewinnung von Gallensaft eingesperrter Bär in einer asiatischen Bärenfarm

Die vietnamesische WSPA-Mitgliedsorganisation Education for Nature (ENV) betreibt einen Notdienst für Verbrechen an Wildtieren (Wildlife Crime Hotline) und kann immer größere Erfolge erzielen. Auch durch den öffentlichen Druck, den Handel mit Bärengalle zu beenden, konnten weitere Bären aus Bärenfarmen befreit werden.

Die Radio-, Fernseh- und Zeitschriftenwerbung des WSPA unterstützten Notdienstes macht deutlich: Der Handel mit Bärengalle zeugt von Grausamkeit. Der Kauf oder Verkauf von Produkten aus diesem Handel ist illegal.

Die meisten in Farmen gehaltenen Bären wurden als Jungtiere gefangen und müssen für den Rest ihres Lebens in winzigen Käfigen verbringen. Die Bevölkerung kann helfen, diesen Missstand zu beenden, indem sie den Notdienst über illegal gehandelte Bärengalleprodukte informiert.

Obwohl zwischenzeitlich verboten, gibt es Berichte über weitere Bärenfarmen, in denen Bären Gallenflüssigkeit entnommen wird. Die WSPA und ENV helfen gemeinsam den Behörden, eine strengere Regulierung durchzusetzen.

Schauen Sie sich hier den Trailer der Wildlife Crime Hotline an (bitte beachten Sie, dass der Spot Schmerzenschreie und Bilder von gepeinigten Bären beinhaltet)
Spot 1 >>Spot 2 >>

 

Enorme Resonanz

Die vietnamesische Regierung engagiert sich stark für das Ende des Handels mit Bärengallen-Produkte. Nicht nur der Handel auch das Bewerben der in der traditionellen Medizin und der Kosmetik Verwendung findenden Produkte ist inzwischen illegal.

Die steigende Zahl von Anrufen bei der Wildlife Crime Hotline zeigt, dass Produkte aus Bärengalle von der Bevölkerung nicht akzeptiert werden. Inzwischen hat sich beim Großteil eine starke Abneigung gegen Bärenfarmen entwickelt, denn es ist allgemein bekannt, dass der traditionellen Medizin pflanzliche Alternativen zur Verfügung stehen.

Durch das Wissen, die Einstellung und das starke Interesse, etwas gegen die Grausamkeit an den Bären zu tun, verbreitet sich die Botschaft an die Betreiber von Bärenfarmen: Die Beliebtheit eurer Produkte nimmt rasant ab.

Auch Sie können etwas tun. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende >>

 

Für das Wohl der Bären

Pflanzen sind Alternativen zu Bärengalle

In Zusammenarbeit mit den Behörden ist es der ENV gelungen, über die Hälfte der gemeldeten illegalen Produktwerbung für Bärengalle zu annullieren. Die restlichen Fälle werden von den Behörden überprüft.

Die Wildlife Crime Hotline ist eine Ergänzung zu weiteren Ermittlungen der ENV gegen den internationalen Handel mit Bärengalle. Hinweise, die über die Wildlife Crime Hotline kamen, halfen den Behörden, Farmen aufzudecken und die Bären zu befreien.

Im Jahr 2005 verpflichtete sich die Regierung Vietnams zur schrittweisen Abschaffung von Bärenfarmen. Trotz Verbot wurden viele illegale Fälle bekannt. Aufgrund von Hinweisen über die Wildlife Crime Hotline konnten 2008 drei Bären von Ihrem Leiden in Bärenfarmen befreit werden.

Heute leben sie in Bärenschutzzentren der Animals Asia Stiftung und des Soc Son Wild Animal Rescue Center.

 

Helfen Sie uns, Bären zu schützen

Das Eingreifen der vietnamesischen Regierung, den Handel von Bärengalle zu unterbinden, ist der erste wichtige Schritt, das Betreiben von Bärenfarmen endgültig zu bekämpfen.

Gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen bietet die WSPA den Behörden fachkundigen Rat an und stellt sicher, dass das Ziel, für das Wohl der Tiere zu sorgen und Tiermissbrauch zu beenden, erreicht wird.

Helfen auch Sie, wildlebende Bären zu schützen und sie vor den lebenslangen Qualen in Bärenfarmen zu bewahren. Jede Spende zählt >>

 

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