Mar 3, 2009

Nachdem sechs Menschen vermutlich an Tollwut starben, ergriffen Balis Behörden drastische Maßnahmen: Mehr als tausend Hunde wurden getötet, um die Verbreitung der Tollwut einzudämmen.
Tag für Tag werden weitere Tiere mit dem Mittel Strychnin vergiftet, was auch gegen Ratten eingesetzt wird. Für die Hunde bedeutet dies keinen schnellen Tod, sondern sie leiden bei vollem Bewusstsein schmerzvolle Muskelkrämpfe und Atemnot bis sie schließlich ersticken.
Nicht nur für die Tiere sind diese Tötungsaktionen qualvoll – auch viele Menschen verlieren ihre treuen Gefährten, da es sich bei den meisten Hunden um freilaufende Haustiere handelt.
Sie können etwas gegen diese Grausamkeit tun >>
Die Behörden fürchten die Tollwut und gehen mit allen Mitteln gegen die Ausbreitung vor, um Balis Ruf, als beliebtes Touristenziel, nicht zu gefährden. Doch die Vernichtungsaktionen bekämpfen nicht die Ursachen und schützen nicht vor einer möglichen Ansteckung.
Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vertritt den Standpunkt, dass durch die Tötungsaktionen der Krankheit nicht effektiv begegnet werden kann, sondern flächendeckende Impfungen sowie Bildung und Aufklärung Lösungswege sind.

Das Bali Rabies Forum (Tollwut Forum Bali), eine Koalition aus Tierschutz-Gruppen einschließlich der WSPA, hat Empfehlungen für die humane und effektive Prävention vor Tollwut, wie Impfungen und Bildungsprogramme, ausgearbeitet.
Ohne das Mitwirken der balinesischen Behörden kann jedoch nicht wirkungsvoll gegen die Tollwut vorgegangen werden.
Versenden Sie diesen Online-Brief und fordern auch Sie den Gouverneur von Bali auf, einen humanen Ansatz gegen die Ausbreitung der Tollwut zu verfolgen, wehrlose Tiere zu schützen und die Bevölkerung sowie Touristen darüber zu informieren.
Lesen und unterschreiben Sie hier den Online-Brief >>