WSPA Welttierschutzgesellschaft e.V. auf Facebook
Folgen Sie uns auf Twitter

Die WSPA entsendet Katastrophenhilfe-Teams in Krisengebiete

Oct 2, 2009

Schon im Jahr 2004 halfen erfahrene Teams der WSPA bedüftigen Tieren nach dem Tsunami in Asien.

Als Reaktion auf die verheerenden Naturkatastrophen in Indonesien sowie auf Samoa und den Philippinen schickt die WSPA ihr Katastrophenhilfe-Teams, um die Ausmaße der Katastrophe einschätzen und den Tieren in der Region helfen zu können. Erste Bewertungen zeigen, dass Haustiere, wie Hunde oder Katzen, die Hilfe am dringendsten benötigen.

Wirbelstürme auf den Philippinen

In dem Inselstaat kamen bei vorangegangen Stürmen bereits hunderte Menschen ums Leben, tausende Häuser wurden zerstört. Selbst die Hauptstadt Manila stand unter Wasser. Zurzeit bereiten sich die Menschen auf den Zyklon Parma vor, der die Insel wahrscheinlich als Wirbelsturm der Stärke 4 oder 5 treffen wird.

Ein Team der WSPA befindet sich momentan in Manila und trifft sich mit anderen Nothilfegruppen, um sich optimal auf den drohenden Sturm vorbereiten und im Ernstfall schnelle Hilfsmaßnahmen durchführen zu können.

Tsunami trifft Samoa

Am Dienstag wurde Samoa von einem Tsunami überrascht, der ganze Dörfer wegschwemmte und über 100 Menschen das Leben kostete. Immer noch gibt es viele Vermisste. Am Mittwoch sorgte ein weiteres Beben erneut für Panik in der betroffenen Region.

Als Antwort darauf setzte die WSPA den auf Katstrophenhilfe spezialisierten Tierarzt Dr. Juan Carlos Murillo auf den Inseln ein. Dr. Murillo hat den Auftrag, gemeinsam mit der WSPA-Mitgliedsorganisation Animal Protection Society of Samoa die Lage der Tiere einzuschätzen.

Außerdem steht ein Team aus Neuseeland, bestehend aus Vertretern des neuseeländischen Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft, der Wellington and Auckland Societies für the Prevention of Cruelty to Animals sowie der WSPA, kurz vor der Einreise nach West-Samoa. Diese Teams werden die Auswirkungen des Tsunamis auf die Tierwelt Samoas ermitteln und betroffene Tiere ärztlich versorgen.

 

Erdbeben in Indonesien

Am gestrigen Donnerstag wurde Indonesien von zwei sehr starken Erdbeben, ausgehend von Pedang in Sumatra, getroffen. Hunderte Menschen wurden dabei getötet, viele Opfer werden noch unter den Trümmern vermutet.

Die WSPA reagierte auf die Katastrophe, indem sie den indischen Tierarzt Dr. Ashish Sutar und den Assistenzarzt Woranich Hintong in das Gebiet schickte. Dort sollen sie Verbindung mit örtlichen Tierschutzgruppen herstellen und für den Bedarf an Hilfeleistungen für die Tiere ermitteln.

 

Wie brauchen Tiere spezielle Hilfe bei Katastrophen?

Jedes Jahr richten Naturkatastrophen Verwüstung und Chaos an. Millionen Menschen und deren Umwelt sind betroffen. Wenn die Häuser der Menschen zerstört werden, verschwindet damit gleichzeitig das Zuhause vieler Tiere.

Während wildlebende Tiere meist aus ihrem angestammten Lebensraum flüchten können, sind Haustiere wesentlich stärker von den Katastrophen getroffen: Sie laufen Gefahr ohne Futter und Wasser eingeschlossen oder zurückgelassen zu werden. Sie verharren hilflos auf Bauernhöfen, in den Häusern ihrer Besitzer, oder sogar in Zoos.

Die WSPA ist die einzige Tierschutzorganisation weltweit, die speziell ausgebildetes Vollzeit-Personal zur Rettung betroffener Tiere und Naturkatastrophen besitzt. Seit über 40 Jahren leistet die WSPA Nothilfe für Tiere im Ernstfall und ist oft die einzige Organisation, die die leidenden Tiere nach einem Unglück versorgt.

Im Jahr 2008 konnten die Katastrophenhilfe-Teams der WSPA mehr als 224.000 Tieren in 15 Krisengebieten weltweit helfen.

Jetzt brauchen die notleidenden Tiere in Indonesien sowie auf Samoa und den Philippinen schnellstens unsere Hilfe. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spenden >>

 

Page tools:
Share Share, Bookmark, Email or Print