Folgen Sie uns auf Twitter
WSPA Welttierschutzgesellschaft e.V. auf Facebook

Katastrophenhilfe in Asien und im Südpazifik kommt bei den Tieren an

Oct 13, 2009

Als zu Beginn des Monats Wirbelstürme und Erdbeben in Indonesien, auf Samoa und den Philippinen große Schäden anrichteten, waren auch Tausende Tiere in Not. Durch einen schnellen Einsatz der WSPA-Katastrophenhilfe-Teams konnte vielen Tieren – Hunde waren am schlimmsten betroffen – geholfen werden.

 

Samoa – Mangel an tierärztlicher Versorgung überwunden

Dr. Murillo war mit dem WSPA-Team in Samoa im Einsatz.

Nachdem ein Tsunami weite Teile der Küstenregion von Samoa verwüstet hatte, war es notwendig, besonders schnell zu reagieren. Die WSPA beauftragte den Tierarzt Dr. Juan Carlos Murillo mit der Leitung des Katastrophenhilfe-Teams.

Die Situation bei Eintreffen des Teams war verheerend: Es gab keine funktionierende tierärztliche Versorgung mehr. Die Tiere, die überlebt hatten, liefen Gefahr, sich durch Verschmutzungen des Wassers durch Öl oder Abfall mit Krankheiten anzustecken.

Durch die großzügige Unterstützung der privaten Spender, sowie der Spenden der Society for Prevention of Cruelty to Animals (SPCA) und dem neuseeländischen Tierfutterproduzenten Hill’s Pet Nutrition kamen ausreichend Medikamente und über zwei Tonnen Hundefutter zusammen, mit denen die bedürftigen Tiere in den Folgetagen durch die WSPA behandelt und gefüttert werden konnten. Insgesamt konnte die WSPA auf diese Weise 600 Hunden helfen.

 

Sumatra – Haus- und Nutztiere in Auffanglagern versorgt

Auf Sumatra wurden Rettungsstationen für die betroffenen Haus- und Nutztiere errichtet.

Die Lage auf Sumatra war zu Beginn des Einsatzes ähnlich verheerend: Als das Team der WSPA in Padang eintraf, fanden sie viele notleidende Tiere – vor allem Hunde – vor. Einige von ihnen standen auch Tage nach den Erdbeben noch unter Schock.

Bereits am ersten Tag des Einsatzes wurden 60 Hunde behandelt und mit frischem Wasser und Futter versorgt. Durch eine Kooperation zwischen dem WSPA-Team und dem Landwirtschaftsministerium von Sumatra, das auch für die Nutztiere des Landes zuständig ist, wurden die Tiere gezielt behandelt.

Auch die Zusammenarbeit mit Freiwilligen der WSPA-Mitgliedsorganisation Profauna verlief erfolgreich: Es wurden mehrere Auffanglager für verletzte und kranke Tiere errichtet. Neben der medizinischen Versorgung wurde vor allem darauf geachtet, dass die Tiere vernünftig und ausreichend ernährt wurden. Rinder und Büffel bekamen zusätzlich Rationen von lebenswichtigen Mineralstoffen unter ihr Futter gemischt.

 

Philippinen – 3.600 bedüftigen Hunden geholfen

Auf den Philippinen wurden 3.600 Hunde, die sich bereits in Auffanglagern befanden, versorgt.

Dr. Damian Woodberry leitete die Hilfemaßnahmen der WSPA auf den Philippinen, die Anfang des Monats von schweren Wirbelstürmen getroffen worden waren. In den Evakuierungszentren waren bereits etwa 3.600 Hunde untergebracht, die es zu versorgen galt. Das Team verteilte Halsbänder, Leinen und vor allem Futter an die Besitzer der Tiere.

Viele Menschen nahmen auch ihre Hühner mit in die Auffangstationen, darunter auch Kampfhähne, die einen hohen wirtschaftlichen Wert auf den Philippinen besitzen. Durch Gespräche mit Regierungsvertretern wurde außerdem erreicht, dass örtliche Tierärzte in die entlegeneren Katastrophengebiete gesendet wurden, um auch dort die Tiere erreichen zu können.

 

Vielen Dank für Ihre Spenden

Der schnelle und umfassende Einsatz unserer Katastrophenhilfe-Teams wäre ohne Ihre Unterstützung nicht möglich gewesen. Wir bedanken uns herzlich bei Ihnen, denn durch Ihre Spende wurde sichergestellt, dass den Tieren in den drei Katastrophenregionen schnell und umfassend geholfen wurde. Im Namen der Tiere - vielen Dank!

 

Page tools:
Share Share, Bookmark, Email or Print

Connect with WSPA on:

FacebookTwitterYouTubeFlickr

Bitte unterstützen Sie uns

Helfen Sie der WSPA, auf Katastrophen gut vorbereitet zu sein und schnell reagieren zu können.

Ein vom Katastrophenhilfe-Team gefundener Hund, Costa Rica