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Festival in Nikaragua bringt Meilenstein für den Tierschutz ins Rollen

Jun 22, 2009

Senator Garcia überreicht die Unterschriften aller Senatoren an die WSPA.

Beim 8. National Earth Festival haben sich die Senatoren Nikaraguas verpflichtet, gemeinsam die „Weltweite Tierschutzerklärung“ (UDAW - Universal Declaration on Animal Welfare) zu unterstützen. Sie setzen damit ein klares Zeichen für den Tierschutz und signalisieren, dass Tiere, Menschen und Umwelt in ihrer Gesamtheit nun als Sache nationalen Engagements verstanden werden.

Nikaragua ist das erste lateinamerikanische Land, dessen Regierung der UDAW volle Unterstützung zusagt – der Erklärung unter Menschen und Nationen, dass Tiere Leid empfinden, ihr Wohl respektiert wird und ihr Leid ein Ende haben muss. Dies ist weitaus mehr als nur eine Geste: Der Senat Nikaraguas berät aktuell über zwei Gesetze, die die Bedingungen für Haus- und Wildtiere deutlich verbessern werden.

Wenn auch die Vereinten Nationen sich hinter die "Weltweite Tierschutzerklärung" stellen würden, wäre dies eine noch weitaus größere Ermutigung für viele Länder, den Tierschutz in ihre Gesetzgebungen mit aufzunehmen. Vielleicht wäre dies der größtmögliche Schritt für den Tierschutz überhaupt. Unterstützen Sie die Kampagne?

 

Ein Tag zum Feiern

Das National Earth Festival fand am 5. und 6. Juni in Chinendega statt. Sowohl die WSPA als auch die Mitgliedsorganistion Club de Jóvenes Ambientalistas waren an der Ausrichtung beteiligt. Lokale Regierungsvertreter, NGOs, Mitgliedsorganisation Universidad para las Ciencias Comerciales, Botschafter, Vertreter des Militärs, Akademiker, Künstler, aber auch viele Schüler und Lehrer kamen an den beiden Tagen zusammen, um an Veranstaltungen zum Thema Umwelt teilzunehmen. Die Übergabe der Unterschriften der Senatoren an die WSPA war eine davon. „Diese Unterschriften versprechen die Unterstützung der Senatoren. Nikaragua verpflichtet sich damit der UDAW und dem Tierschutz,“ erklärte der Präsident des National Earth Festivals Edwin Castro.

 

Tiere als Teil des Ökosystems

Viele Studenten nutzten das Festival, um der Animals Matter to Me-Kampagne ihre Stimme zu geben und damit selbst die „Weltweite Tierschutzerklärung“  zu unterstützen.

Ein Teil des Festivals wurde vom WSPA-Regionalbüro für Zentral Amerika, Mexiko und die Karibik finanziert. Es gehört zu den World Environmental Day-Feierlichkeiten, zu deren Anlass die WSPA-Mitarbeiter mehrere Konferenzen organisierten. Ihr Ziel: das Bewusstsein für den Tierschutz zu stärken und dessen politische Umsetzung anzuregen.

Die UDAW-Kampagne fügt sich nahtlos in das Earth Festival ein – Tierschutz hat immer auch positive Effekte auf die Umwelt. Der Missbrauch von Tieren, wie die Massentierhaltung, führt dagegen zu Schädigungen der Umwelt und gefährdet Ökosysteme. Dieser Zusammenhang ist in der gesamten Region anerkannt. Umweltminister diskutierten öffentlich, auch in ihrer Rolle als Landwirtschaftsminister, die Bedeutung der Deklaration.

Marcela Vargas von der WSPA kommentierte: „Die Unterschriften der nikaraguanischen Senatoren sind ein beispielloser Meilenstein für die WSPA. Wir sind begeistert von dem Interesse, das Nikaragua nicht nur für die „Weltweite Tierschutzerklärung“, sondern auch für die Konsolidierung eines nachhaltigen Entwicklungsmodells zeigt, in dem ein harmonisches Miteinander der Natur und allen Lebensformen verankert ist.“

 

Die Kampagne bewegt immer mehr

Nikaraguas Unterstützung ist der aktuellste Indikator dafür, dass Tierschutz in weiten Gebieten Mittel- und Südamerikas anerkannt wird. Brasilien, Chile, Kolumbien und Costa Rica sind ebenfalls mit großen Fortschritten dabei, eine Unterstützung ihrer Regierungen für die UDAW zu erreichen.

Die WSPA hofft, dass der Beschluss Nikaraguas auch diese Länder ermutigen wird, dem Tierschutz ihre volle Unterstützung zu geben – was auch die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft zusichern würde. Die Wirkkraft der Kampagne ist nicht auf Lateinamerika begrenzt. Auch Samoa, eine einflussreiche Pazifiknation, sagte der UDAW ihre Unterstützung zu. The Hon Taua K Seuala, der zuständige Minister für Landwirtschaft und Fischerei, bekräftigte: „Die Unterstützung der samoanischen Regierung ist der Beweis dafür, dass wir Tierschutz ernst nehmen und dabei sind, die Situation in unserem Land zu verbessern. Außerdem werden wir die Pazifische Region dabei unterstützen, dies ebenso zu tun.“

Beide Länder sind Teil einer wachsenden Liste von Nationen, die anerkennen, dass der Schutz von Tieren nicht nur den Tieren, sondern auch den Menschen und der Umwelt zu einem besseren Leben verhilft.

 

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