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Ein Sieg für den Tierschutz: Die EU verbietet den Verkauf von Robben-Erzeugnissen!

May 5, 2009

Mit dem EU-Verbot wird der Markt für Produkte aus Robben in Namibia schrumpfen

Die WSPA gratuliert dem Europäischen Parlament für das Schließen von 27 nationalen Märkten für Produkte, die aus zu kommerziellen Zwecken abgeschlachteten Robben hergestellt werden.  Das heutige historische Wahlergebnis beweist, daß es etwas bewirkt, wenn die breite Öffentlichkeit Grausamkeit ablehnt.

Das Parlament stimmte mit überwältigender Mehrheit für das Verbot: 550 Mitglieder des Europäischen Parlamentes stimmten dafür, 49 dagegen. 

Das ab dem Jahr 2010 in der EU gültige Verbot für den Verkauf von Robbenprodukten ist die Rettung für Tausende von Robben, deren Schicksal durch Gewehre und Schlagstöcke kommerzieller Jäger besiegelt schien.

Die Managerin des WSPA Meeressäugerprogrammes, Claire Bass, feiert den Sieg: “Die Völker in Europa haben mit klarer Stimme das Verbot gefordert, und das Parlament hat auf diese Stimme gehört. Viele Einzelne und viele Institutionen haben für dieses Ziel gekämpft, in besonderem Maße die Tierschutzorganisation Humane Society International, der IFAW (International Fund for Animal Welfare), viele unserer Mitgliedsorganisationen und die WSPA  selbst. Allen muß man dazu gratulieren.”

Das heutige Ergebnis zeigt, welche Macht ein gemeinsames Vorgehen, um Tiere zu schützen, entfalten kann: Der Text des Gesetzes führt an, daß der Widerstand der Öffentlichkeit gegen die grausame Robbenjagd der Auslöser für dieses Verbot war.

Lesen Sie, was Sie sonst noch tun können, um Tieren zu helfen>>

Das Verbot erkennt an, wie extrem und inakzeptabel grausam die kommerzielle Robbenjagd ist.

Auch wenn Kanada und Norwegen damit drohen, Beschwerde einzureichen, ist die Gesetzgebung widerstandsfähig. Tierschutz-Organisationen vertrauen darauf, daß das Verbot den Regeln der Welthandelsorganisation entspricht. 

Das Verbot enthält Ausnahmen für den limitierten Verkauf von Produkten, die der Jagd zum Lebenserhalt der indigenen, d. h. eingeborenen Bevölkerung stammen. Der europäische Markt wird jedoch komplett gegenüber solchen Erzeugnissen verschlossen sein, die aus den umfangreichen, auf Profit abzielenden Jagden in Kanada, Namibia und anderen Ländern stammen - und die für den inhumanen Tod Hunderttausender Robben und Seehunde jedes Jahr verantwortlich sind.

 

Mehr Sicherheit für Robben: Was das Votum bedeutet

Das Verbot erkennt an, wie extrem und inakzeptabel grausam die kommerzielle Robbenjagd ist.

Auch wenn Kanada und Norwegen damit drohen, Beschwerde einzureichen, ist die Gesetzgebung widerstandsfähig. Tierschutz-Organisationen vertrauen darauf, daß das Verbot den Regeln der Welthandelsorganisation entspricht. 

Das Verbot enthält Ausnahmen für den limitierten Verkauf von Produkten, die der Jagd zum Lebenserhalt der indigenen, d. h. eingeborenen Bevölkerung stammen. Der europäische Markt wird jedoch komplett gegenüber solchen Erzeugnissen verschlossen sein, die aus den umfangreichen, auf Profit abzielenden Jagden in Kanada, Namibia und anderen Ländern stammen - und die für den inhumanen Tod Hunderttausender Robben und Seehunde jedes Jahr verantwortlich sind.

 

Ein bedeutender Sieg für den Tierschutz

Das Verbot ist ein Meilenstein und schlägt eine tiefe Kerbe in den Markt für Robbenprodukte: Auf die EU entfiel ungefähr ein Viertel des Welthandels. Dies entspricht einem globalen Trend: Russland hat die Seehundjagd erst vor wenigen Wochen gesetzlich untersagt, und die USA und Mexiko hatten den Verkauf von Seehundprodukten bereits verboten.

Der Zusammenbruch der kanadischen kommerziellen Jagd auf Robben - der größten Jagd weltweit auf Meeressäuger - wird nun wohl unvermeidlich. Die Robbenjäger selbst haben sich dazu entschlossen, dieses Jahr nicht auf Jagd zu gehen, und verweisen auf zu wenig Nachfrage nach Robbenprodukten.

“Diese Entscheidung ist ein wichtiger Meilenstein für die internationalen Anstrengungen, Robben und Seehunde zu schützen. Heute sind wir einen riesigen Schritt vorangekommen, die blutgetränkten Eisschollen und Strände zur Geschichte werden zu lassen", so Claire abschließend.

 

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