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Verbietet China den Verzehr von Hunden und Katzen?

Feb 3, 2010

In Südkorea (wo die WSPA mit ihrer Mitgliedsorganisation KAWA seit 2005 zusammenarbeitet) werden schätzungsweise 2 Millionen Hunde jährlich als Lebensmittel angehoben

Britischen Presseberichten zufolge plant China, den Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch zu verbieten. Die WSPA Welttierschutzgesellschaft begrüßt dieses Vorhaben.

Wie bewertet die WSPA das mögliche Verbot?

Der Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch ist ein heiß diskutiertes und emotionales Thema, das stark kulturell geprägt ist. Da Kultur jedoch einem stetigen Wandel unterliegt, schließt es auch einen würdigen Umgang mit Tieren immer und zu jeder Zeit ein.

Die WSPA lehnt die Züchtung und das Töten von Hunden und Katzen für den Verzehr ab, da die dahinterstehenden Praktiken extrem grausam sind.

Meinungsumfragen bestätigen, dass die chinesische Öffentlichkeit zunehmend um das Wohl der Tiere besorgt ist. Das geplante Verbot ist Teil eines weitergefassten Gesetzesvorschlags zum Schutz von Tieren vor menschlicher Grausamkeit. Das Gesetz wäre das erste seiner Art in China.

Mögliche Probleme für andere Tiere

Bedauerlicherweise könnte sich der aktuelle Gesetzesentwurf als nachteilig gegenüber früheren Entwürfen erweisen.

Mehrere Maßnahmen, die eine große Zahl an Farm- und anderen Tieren geschützt hätten, wurden offenbar fallengelassen. Dabei handelt es sich um Maßnahmen, die die Anforderungen an einen würdigen Transport und eine ethisch vertretbare Form der Schlachtung beinhalten.

Zudem befürchtet die WSPA, dass das Verbot, Hunde- und Katzenfleisch zu verzehren, so emotional besetzt ist, dass die Aufnahme der Passage das komplette Gesetz gefährden könnte. Dies betrifft auch und gerade Pläne, die zum Ziel haben, die Misshandlung von Tieren einzuschränken.

China wäre jedoch nicht das erste Land, das ein solches Verbot auferlegt.

Taiwan, die Philippinen, Singapur und Hongkong erließen auf öffentlichen Druck ein Verbot, das jeglichen Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch zum Inhalt hat. Außerdem ergaben Meinungsumfragen in China, dass der Verzehr vor allem in der jüngeren Generation an Popularität verliert.

So mag sich China künftig in die Reihe anderer Länder stellen, wenn es darum geht, einen wichtigen Schritt zum Schutz von Hunden, Katzen und anderen Tieren zu tun.

Weitere Informationen über unsere Arbeit zum Thema „Handel mit Hundefleisch“ finden Sie hier >>

 

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