Jun 15, 2010

Die WSPA hat neues Filmmaterial veröffentlicht, das den Überlebenskampf eines Minkwals zeigt, der über 20 Minuten – möglicherweise bis zu 2 Stunden – leiden musste, nachdem er von einer explodierenden Harpune angeschossen wurde. Wir brauchen dringend Ihre Hilfe, um diese grausamen und unnötigen Praktiken zu beenden. Wir haben 24 Stunden, um unserer Forderung Nachdruck zu verleihen und den grausamen und unnötigen Walfang zu stoppen.
Die Internationale Walfangkommission (IWC) führt zwischen dem 14. und 26. Juni ihr jährliches Treffen in Marokko durch. Ganz oben auf der Tagesordnung steht in diesem Jahr die Abstimmung über einen umstrittenen Vorschlag. Dieser würde es Norwegen erlauben, während der nächsten zehn Jahre weitere 6.000 Wale zu töten – effektiv würde das das Ende des internationalen Walfangverbots bedeuten.
Sängerin Leona Lewis ist erschüttert: “Das von der WSPA veröffentlichte Filmmaterial zeigt die brutale Realität des Walfangs in Norwegen und warum der Walfang beendet werden muss. Es passt nicht zu einer modernen und zivilisierten Gesellschaft wie Norwegen, am grausamen Walfang festzuhalten. Die Regierung muss endlich auf die zahlreichen Proteste aus aller Welt – selbst der eigenen Bevölkerung – hören.“
Die WSPA Welttierschutzgesellschaft sowie ihre norwegischen Mitgliedsorganisationen Dyrebeskyttelsen Norge und NOAH haben das Filmmaterial veröffentlicht, in dem sehr deutlich dargelegt wird, warum die IWC gar nicht erst darüber nachdenken dürfte, das Verbot aufzuheben: Das Filmmaterial, das als Teil einer Untersuchung aufgenommen wurde, zeigt, wie ein Minkwal vom norwegischen Walfangschiff “Rowenta” mit einer explodierenden Harpune abgeschossen wird. Mindestens 22 Minuten danach gelang es den Walfängern nicht, das Tier zu töten.
Schauen Sie sich das Video hier an >>
Wir benötigen dringend Ihre Hilfe. Unterzeichnen Sie unsere Online-Petition, um den norwegischen Ministerpräsidenten Jens Stoltenberg dazu zu bewegen, den kommerziellen Walfang zu beenden.
Uns bleiben nur 24 Stunden, bevor die Unterschriften unserer Unterstützer durch Dyrebeskyttelsen Norge und NOAH dem Ministerpräsidenten übergeben werden müssen.
Norwegen ist eines von nur drei Ländern, die sich dem internationalen Verbot des kommerziellen Walfangverbots von 1986 widersetzen. Seitdem das Land 1993 den kommerziellen Walfang wieder aufgenommen hat, haben norwegische Walfänger über 8.500 Wale getötet, und das trotz öffentlicher Proteste der eigenen Bevölkerung.
Carl-Egil Mastad, Direktor von Dyrebeskyttelsen Norge, meint: „Tausende von Norwegern protestieren gemeinsam mit uns gegen diese grausame und sinnlose Industrie. Wir brauchen jetzt die internationale Gemeinschaft, um den Walfang durch Norwegen zu verurteilen und nicht zu rechtfertigen.”
Siri Martinsen, Veterinär bei NOAH – for Dyrs Rettigheter sagt: “Die norwegische Regierung behauptet, dass es nur wenige Proteste gegen ihre Walfangpolitik gäbe. Es wird Zeit, dass wir das Gegenteil beweisen. Ohne Druck wird Norwegen weder den Walfang einstellen noch das Leiden der Tiere beenden. Wir brauchen Menschen, die sich für die Wale einsetzen und die Regierung veranlassen, ihre Walfangpolitik zu überdenken.”
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