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Paul McCartney fordert: Der grausame Walfang muss ein Ende haben

Jun 22, 2010

Sir Paul McCartney ist überzeugt: „Die Beste Zukunft für unsere Beziehung zu den Walen besteht im Beobachten – nicht im Jagen.”

Die WSPA hat neue prominente Unterstützung. Jetzt meldet sich Sir Paul McCartney zu Wort: „Es ist Zeit, das grausame Abschlachten der Wale zu beenden und diese großartigen Kreaturen in Frieden leben zu lassen. Wie kann es sein, dass ein Wal – oder ein anderes Tier – im 21. Jahrhundert auf solch grausame Weise getötet wird? Die Regierungen müssen endlich Verantwortung übernehmen und diese wunderschönen Tiere beschützen.”

In dieser Woche findet die 62. jährliche Konferenz der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Agadir, Marokko statt. Hier werden die IWC-Mitglieder über einen umstrittenen Vorschlag entscheiden, der das seit Jahren bestehende internationale Walfangverbot praktisch aufheben würde. Sir Paul McCartney und die WSPA Welttierschutzgesellschaft sprechen sich gemeinsam mit über 101.000 Unterstützern aus aller Welt entschieden gegen diesen Vorschlag aus. Mit der Annahme dieses „Kompromissvorschlages“ würde die IWC grünes Licht für das Abschlachten von 1.400 Walen allein im nächsten Jahr geben. Es wird erwartet, dass die 88 IWC-Mitgliedstaaten den tödlichen Vorschlag diese Woche annehmen werden.

Joanna Toole, WSPA-Programm-Managerin für Meeressäuger, sagt: „Im verzweifelten Versuch, einige Wale zu retten, unterschreibt die IWC das Todesurteil für fast 13.000 Wale in den nächsten 10 Jahren. Dieser verhängnisvolle Antrag würde die bereits rückläufige Walfangindustrie wiederbeleben und einen enormen Rückschritt für den weltweiten Tier- und Naturschutz bedeuten.“

Vorschlag legitimiert unmenschliche Industrie

Der Antrag würde den Tod von jährlich 760 Mink- und Finnwalen durch die Hand norwegischer und isländischer Walfänger im Nordatlantik billigen. Entgegen der Behauptungen seiner Befürworter, würde der Kompromiss die Zahl der getöteten Wale nicht nennenswert verringern – stattdessen legitimiert die IWC dadurch eine völlig inakzeptable und unmenschliche Industrie.

Joanna Toole führt weiter aus: „Unser aktuelles Videomaterial, das die Jagd eines norwegischen Walfangschiffs auf einen Minkwal zeigt, führt die grausame Realität des Walfangs vor Augen. Mit explodierenden Harpunen auf wehrlose Tiere zu schießen, die bei vollem Bewusstsein sind, darf nicht von einer zivilisierten Gesellschaft gebilligt werden. Alle Welt blickt auf Agadir, wo die Legalisierung dieser Grausamkeit diskutiert wird.”

Whale watching statt Walfang

Die WSPA und andere Mitglieder des “Whalewatch”-Netzwerkes arbeiten hart daran, die Regierungen der IWC-Mitglieder zu überzeugen, diesen gefährlichen Kompromiss zurückzuweisen. Stattdessen soll die IWC in Zukunft ein kraftvolles Gremium für den Schutz der Wale sein und für die Etablierung des Whale watchings eintreten.

Sir Paul McCartney ist überzeugt: „Die Beste Zukunft für unsere Beziehung zu den Walen besteht im Beobachten – nicht im Jagen.”

 

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