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140.000 Menschen, 120 Länder, 1 Botschaft: Verbietet den Stierkampf jetzt!

Jul 27, 2010

WSPA Aktivisten mit einem Banner vor dem katalanischen Parlament. Sie zeigen, dass Tausende von Menschen weltweit das Verbot des katalanischen Stierkampfes unterstützen.

Katalonien könnte in dieser Woche Geschichte schreiben.  In dieser Woche wird über einen Antrag abgestimmt, der zu einem Verbot des Stierkampfes führen könnte. 140.000 Tierschützer haben den Antrag unterschrieben, der den Parlamentariern von Katalonien unterbreitet wurde. Etwa 20.000 der Unterschriften wurden von der Humane Society International gesammelt. Der Antrag lautet, den Stierkampf ein für alle mal zu verbieten. 

Die WSPA unterstützt „PROU” („Genug ist Genug“), mit der für ein Ende des inhumanen Umgangs von Stieren und Pferden bei Stierkämpfen gesorgt werden soll. „PROU“ vereint tausende katalonische Bürger, die gemeinsam ein Ende der blutigen und grausamen Stierkämpfe fordern.   

Jedem Parlamentarier wurde eine Kopie des Briefes zusammen mit der Spielzeugausgabe eines Stiers ausgehändigt, auf dem der Slogan stand: “Ich bin kein Nadelkissen.” - ein Denkanstoß für die Parlamentarier, die in dieser Woche über die Initiative abstimmen.

 

Wachsende internationale Unterstützung

Ernest Benach, Präsident des katalanischen Parlaments, erhält ein Schreiben, dass von tausenden Menschen weltweit unterzeichnet wurde. Mit dem Schreiben drücken Sie ihre Unterstützung für ein Verbot der katalanischen Stierkampf aus.

“In dieser Woche schaut die Welt auf Katalonien. Die Parlamentarier des Landes haben jetzt die Chance, einen mutigen Schritt in Richtung Zukunft zu gehen, indem sie dieser grausamen Praxis ein Ende bereiten,“ sagte Mike Baker, Generaldirektoren der WSPA International.

Einige prominente Persönlichkeiten und einflussreiche Organisationen haben sich ebenfalls gegen den Stierkampf ausgesprochen. Sie fordern das Parlament auf, Stiere schützen zu lassen und ihnen somit einen grausamen Tod in der Arena zu ersparen.

“Das internationale Interesse und die Aktivität, die diese Initiative während der letzten Monate in der Öffentlichkeit und in den Medien bewirkt hat, demonstriert das wahre Ausmaß der Unterstützung für ein gesetzliches Verbot des Stierkampfes in Katalonien,“ fügte Mike Baker hinzu.

Der Stierkampf wird immer unbeliebter

Ein Verbot des Stierkampfes in Katalonien wäre konsequent angesichts der Tatsache, dass immer mehr Länder in der ganzen Welt diesen „Sport“ verbieten. Die Kanarischen Inseln haben den Stierkampf bereits verboten, ebenso wie Ecuador, Venezuela, Frankreich, Portugal und Kolumbien. Ein Verbot in Katalonien würde anderen Regionen in Spanien als Beispiel dienen und den grausamen Stierkampf endgültig in die Geschichtsbücher verbannen.

Vertreter der WSPA werden bei der Abstimmung anwesend sein, während das katalonische Parlament über den Antrag abstimmt. Sobald uns neue Informationen vorliegen, werden wir sie Ihnen unverzüglich mitteilen.

Weitere Informationen über den Einsatz der WSPA gegen den Stierkampf finden Sie hier >>

 


 

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