Sep 28, 2011
Zwanzig Millionen Hunde werden jedes Jahr brutal getötet. Das sind 38 Hunde – in jeder Minute. Sie sterben auf eine grausame Weise: Sie werden vergiftet, zu Tode geschlagen oder erschossen. Es wird oft behauptet, dies sei nötig, um die Tollwut einzudämmen. Doch das ist nicht wahr.
Deswegen startet die WSPA Welttierschutzgesellschaft die Red Collar Campaign – Impfen gegen Tollwut. Wir rufen Regierungen dazu auf, die Massentötung von Hunden zu beenden und stattdessen effektive Impfprogramme durchzuführen, um die Tollwut zu bekämpfen.
Unser Ziel ist es, dass jeder geimpfte Hund ein farbiges Halsband trägt. So ist von Weitem erkennbar, dass sie gesund sind und für die Menschen kein Tollwutrisiko darstellen.
„Tollwut ist ein ernsthafte Bedrohung – sowohl für Mensch als auch für Tier“, sagt Ray Mitchell, Projektleiter der WSPA Welttierschutzgesellschaft. „Aber mit ihren erfolgreichen Anti-Tollwut-Projekten in vielen Ländern Asiens und Lateinamerikas hat die WSPA bewiesen, dass eine tollwutfreie Welt durchaus möglich ist – mit gesunden Hunden.“
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Die Red Collar Campaign beginnt mit einem Projekt in Bangladesch, das allein im ersten Jahr tausenden Hunden das Leben retten wird.
„Wir freuen uns sehr darauf, mit der WSPA Welttierschutzgesellschaft zusammenzuarbeiten“, sagt Prof. Be-Nazir Ahmed, Leiter der Gesundheitsbehörde im Familien- und Gesundheitsministerium. „Wir möchten einen wirksamen und humanen Weg einschlagen, um die Tollwut zu beseitigen, ohne unsere Hunde zu töten.“
Wie auf Bali werden wir auch hier mit der Regierung unsere Kräfte bündeln, damit wir eine landesweite Impfkampagne nach der international bewährten Methode durchführen können.