Verschicken Sie kostenlos WSPA-eCards.

WSPA verbreitet den Tierschutzgedanken bei Tierärzten in aller Welt

Oct 23, 2011

Die WSPA ermutigt Tierärzte weltweit dazu, Tierschutz und Katastrophenhilfe in ihren Unterricht einzubauen.

Wir haben unser Anliegen letzte Woche bei der Abschlussveranstaltung des World Veterinary Year in Kapstadt vor über 2000 Tierärzten aus 150 Ländern vorgetragen.

Unsere Bildungsarbeit und Katastrophenhilfe sind wesentlicher Bestandteil der Themen gewesen, die auf der 5-tägigen Veranstaltung diskutiert wurden. Dies soll die Rolle des Tierarztes für das Ökosystem und die Gesundheit für Mensch und Tier in der Frage nach einer globalen Nachhaltigkeit verdeutlichen.

Der WSPA –Obertierarzt Dr. David Wilkins betonte die Wechselbeziehungen der genannten Faktoren. Über eine Milliarde der ärmsten Menschen auf der Welt sind auf Tiere angewiesen: für Essen, Unterhalt, sozialem Status oder kultureller Identifikation. Außerdem sind mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in der Landwirtschaft involviert.

 

Tierschutz beginnt im Klassenzimmer

Dr. Wilkins erklärt, dass Tierärzte eine besondere Aufgabe in der Verbesserung  der Gesundheit und dem Wohl von Tieren haben. Dies wiederrum hat Einfluss auf Mensch und Umwelt. Dennoch muss Tierschutz noch als akademische Notwendigkeit anerkannt werden.
Um das zu erreichen hat die WSPA Concepts in Animal Welfare (CAW) entworfen. Ein Programm, welches Studenten und Tierärzten das notwendige Wissen zu dem Thema vermitteln soll. Bis heute haben bereits 296 veterinärmedizinische Fakultäten in über 20 Länder an dem WSPA ACAW-Programm teilgenommen. Erfreulicherweise haben nach der Teilnahme 215 Fakultäten das Programm in ihr Studienangebot integriert. Besonders in Ostafrika ist das Programm sehr wichtig und wird bereits an vielen Landwirtschaftsinstituten gelehrt.

 

Veterinärstudenten direkt vor Ort

Dr. Wilkins beschreibt auch anhand einiger Beispiele die Arbeit der WSPA Katastrophenhilfe, die sowohl den Tieren als auch der Gemeinde zu Gute kommt. Für weitere Informationen und regelmäßige Neuigkeiten  besuchen Sie unseren Katastrophen-Blog. Der Tierarzt erklärt weiterhin, wie die WSPA seit 2005  verschiedene Teams von Tierärzten zusammengestellt und unterrichtet hat, um in Katastrophensituationen effektiv zu handeln. Die Arbeitsweise dieser Teams beruht auf den gleichen Grundlagen, wie die Arbeit von Katastrophenteams humanitärer Organisationen.

Ein weiterer Bestandteil der Katastrophenarbeit sind Studenten der Veterinärmedizin, welche in Teams für die WSPA arbeiten. Die sogenannten Veterinary Emergency Response Units ( VERUs) bestehen aus freiwilligen Veterinärstudenten und werden durch einen Professor betreut, der wiederum regelmäßig durch die WSPA geschult und mit Equipment ausgestattet wird.

 

Der Tierarzt – eine multifunktionale Berufung

Innerhalb der letzten zwei Jahre entstanden VERU – Teams in Costa Rica, Nicaragua, Kolumbien, Indien, Thailand, Kenia und Myanmar. Sie sind bereit, Tieren in Katastrophenfällen vor Ort zu helfen. Die Arbeit der etablierten Teams ist mit in die Notfallplanung des jeweiligen Landes integriert.

Tierärzte spielen auch eine wichtige Rolle beim Impfen von Hunden innerhalb der Red Collar Campaign der WSPA.

„Währen des World Veterinary Year 2011 haben wir unser Anliegen weltweit auf vielen Veranstaltungen verbreitet“, sagt Ruth de Vere, Leiterin der Bildungsabteilung der WSPA International. „ Tierärzte spielen eine fundamentale Rolle in der Verbesserung und Sicherung des Tierschutzes.  Durch ihr direktes Handeln in Krisensituationen und ihr indirekter Einfluss als Berater für effektive Standards und Praktiken, ist die Gemeinschaft der Tierärzte darum bemüht, den Tierschutz weltweit zu verbessern. Eine ausgezeichnete Ausbildung der Tierärzte von Morgen ist der Schlüssel zum Erfolg.“

 

Page tools:
Share Share, Bookmark, Email or Print

Connect with WSPA on:

FacebookTwitterYouTubeFlickr

Unterstützen Sie die Bildung im Tierschutz

Bildung ist eines unserer mächtigsten Werkzeuge, die einen Wandel bewirken

Kinder besuchen einen Bauernhof Nähe der Stadt, Großbritanien