Illegaler Handel mit Bärengalle

Handel mit Gallensaft wilder Bären, Singapur

Der illegale Handel mit Bärengalle und Bärenteilen erstreckt sich weltweit. Unter unvorstellbaren Bedingungen werden den Bären Galle und andere Körperteile entnommen.

Die so genannten Bärenfarmen ermöglichen es der asiatischen Industrie, Bärengalle in großen Mengen zu produzieren. Obwohl Alternativen zur Verfügung stehen, ist das Geschäft mit dem Gallensaft nach wie vor profitabel.

Seit den 1980er Jahren boomt der internationale Handel mit Bärengalleprodukten und Bärenteilen. Dadurch wird der illegale Handel vorangetrieben und die Existenz der wilden Bären gefährdet.

 

Gejagt und ausgebeutet

In vielen Ländern ist die Population der Bären durch Wilderer bedroht:

Sie jagen die Bären, zerstören ihren natürlichen Lebensraum und bringen sie in Bärenfarmen. Hier verbringen sie ein Leben voller Schmerz und Leid. Sind die Bären einmal in den Farmen, können sie nicht mehr in die Wildnis zurückgeführt werden.

Ein kulturell geprägter Glaube besagt, dass die Gallenblase von wild lebenden Bären von höherer Qualität sei, als die von gezüchteten.

Dies steigert nicht nur den Wert der Bärenprodukte – auch Wilderei und Export bleiben lukrativ.

 

Bestärkung des illegalen Handels

Laut der Konvention zur Regelung des Internationalen Handels mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten (Convention of the International Trade in Endangered Species of Wild Flora and Fauna – CITES) ist der kommerzielle Export von Bärenteilen, Bärengallenblase und -saft illegal.

WSPA-Ermittler fanden heraus, dass die Produkte der asiatischen Bärenfarmen weltweit exportiert werden.

Zur Bekämpfung des illegalen Handels entwickelte die WSPA gemeinsam mit dem Wildlife DNA Service in langjähriger Arbeit ein Schnelltestverfahren für den Nachweis von Bärengalle.

Ähnlich wie bei einem Schwangerschaftstest dient das Sicherheits-Kit dem Aufspüren von Galleprodukten und wird bereits in Australien und Kanada eingesetzt.

 

Handeln Sie jetzt zum Schutz der Bären

Bärenprodukte werden in vielen Ländern angeboten. Werden Sie im Rahmen der Traditionellen Asiatischen Medizin behandelt, achten Sie darauf, dass Ihr Arzt keine Bärenprodukte verwendet.

Unterstützen Sie die WSPA, damit wir weiterhin für ein Ende der Bärenfarmen kämpfen und unsere Vision von einer Welt, frei von Tierquälerei, verfolgen können.



Calvin Ayre Foundation

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Beenden Sie die Tierquälerei

Ihre Spende kann helfen, Bärenfarmen ein Ende zu setzen.

Ein asiatischer Braunbär, der wegen seines Gallensaftes im Käfig gehalten wird