
In einigen Teilen Asiens werden Bären wegen ihrer Galle unter erschreckend grausamen Bedingungen gehalten und gezüchtet.
Die WSPA arbeitet mit der Gemeinschaft der Traditionellen Asiatischen Medizin (TAM) zusammen, um den Einsatz von Bärengalle zu beenden und die wirksamen pflanzlichen und synthetischen Alternativen zu fördern.
Bären sind die einzigen Säugetiere, die große Mengen von Ursodeoxycholic Acid (UDCA), den Wirkstoff der Bärengalle, produzieren. Mit diesem Wirkstoff werden in der TAM u.a. Nierenprobleme und Darmerkrankungen behandelt.
Da die Bärenfarmen mittlerweile sehr viel mehr Bärengalle produzieren als tatsächlich in der TAM benötigt wird, findet man den Wirkstoff inzwischen auch in nicht medizinischen Produkten, wie Wein und Shampoo.
Erste Bärenfarmen entstanden 1980 und seitdem stieg ihre Zahl in Asien kontinuierlich an. Offizielle Zahlen belegen, dass rund 12.000 Bären in Farmen gehalten werden.
Die Bedingungen sind schlecht und führen bei den Bären zu körperlichen und psychischen Erkrankungen. Einblick in eine Bärenfarm >>

Effektive pflanzliche und synthetische Alternativen zur Bärengalle sind verfügbar und erschwinglich.
Die WSPA arbeitet mit der TAM-Gemeinschaft zusammen, um die Bevölkerung über die folgenschwere Gewinnung und Nutzung von Bärengalle aufzuklären.
Mehr als 30 TAM-Gruppen haben sich mittlerweile gegen Bärengalle ausgesprochen. Ihre deutliche Positionierung für das Wohl der Bären hat dazu geführt, dass die Förderung der Alternativen gestärkt vorangebracht wird.
Sie können der WSPA helfen und dazu beitragen, dass Bärenfarmen und die Nutzung von Bärengalle der Geschichte angehören werden.
Werden Sie im Rahmen der Traditionellen Asiatischen Medizin behandelt, achten Sie darauf, dass Ihr Arzt keine Bärenprodukte verwendet.
Unterstützen Sie uns. Denn wenn wir die Öffentlichkeit sensibilisieren und die Nutzung von Alternativen fördern, können wir die Bären vor der grausamen Bärenfarmen-Industrie schützen.
