Bärenkämpfe

Hundeangriff während eines Bärenkampfes, Pakistan

In Pakistan versammeln sich bis zu 200 Zuschauer, um die angebundenen und krallenlosen Bären, die von scharf gemachten Kampfhunden gehetzt werden, anzuschauen.

Die WSPA arbeitet hart, um den wahrscheinlich wildesten Blutsport, der auf beiden Seiten zu entsetzlichen Verletzungen führt, zu stoppen.

Dieser brutale, aber sehr lukrative Wettbewerb wird von einflussreichen Landbesitzern organisiert. Sie drillen ihre Hunde, denn je aggressiver diese sind, desto mehr Prestige bedeutet es für sie.
Die Bären gehören den Kalandars. Die indischen Tanzbärenbesitzer werden von den Landbesitzern bezahlt, damit sie die Bären für den Kampf zur Verfügung stellen.

Dieser Blutsport wird durch das pakistanische Gesetz „Pakistan Wildlife Act“ verboten und steht im Widerspruch zu islamischen Lehren, denn darin wird der Kampf von Tieren verboten.

 

Maßnahmen

antrainierter Hundeangriff während eines Bärenkampfes, Pakistan

Die WSPA hat gemeinsam mit ihrer Mitgliedsorganisation Pakistan Biodiversity Research Centre (PBRC) in den letzten Jahren dazu beigetragen, die Zahl der Bärenkämpfe drastisch zu reduzieren. Vor allem durch:

  • Kampagnen, die die Behörden auf den internationalen Widerstand gegen den „Sport“ aufmerksam machen.
  • Die Zusammenarbeit mit der pakistanischen Regierung sowie mit Tier- und Umweltschutzbehörden, um die Kämpfe zu stoppen und um alternative Existenzgrundlagen zu finden.
  • Die Überwachung gefangengehaltener Bären und die Druckausübung zu mehr strafrechtlichen Verfolgungen.
  • Die Errichtung des „Kund Park“-Schutzgebietes als neues Zuhause für befreite Bären.
  • Eine Mobilfunk-Aktion zur Bewusstseinsschaffung bei potenziellen Zuschauern/Vermittlung entsprechender religiöser Grundsätze.
  • 2007 überzeugte die WSPA mehr als 1000 Moscheen, gegen die Bärenkämpfe zu predigen.
  • Einen umfassenden Aktionsaufruf um illegale Jungbären-Wilderei zu verhindern.
  • Ein landesweites Bildungsprogramm wodurch das Problembewusstsein erheblich verbessert wurde.

 

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Dank Ihrer Hilfe hat die WSPA viele geplante Bärenkämpfe aufspüren und stoppen können. Unserem Ziel, die brutalen Bärenkämpfe zu beenden, kommen wir gemeinsam immer näher.

Aber es gibt noch viel Arbeit. Deswegen ist es das Ziel der WSPA, auch politische Unterstützung zu gewinnen, damit der Besitz von Bären verboten wird.

Bitte unterstützen Sie uns, damit künftig noch mehr wild lebende Bären ein sicheres Dasein, frei von Angst und Verletzungen, erleben können.

 

 

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