
Bis zu 2.000 Zuschauer versammeln sich im ländlichen Pakistan. Sie kommen, um einen unfairen Kampf anzuschauen: Ein angebundener, krallenloser Bär wird von trainierten Hunden attackiert.
Die WSPA bemüht sich aktiv darum, diesem brutalen Blutsport ein Ende zu bereiten. Diese grausamen, aber lukrativen Wettkämpfe werden durch einflussreiche Großgrundbesitzer organisiert. Sie richten ihre Hunde ab, damit diese die Bären in der Kampfsituation möglichst heftig angreifen. Auch die Hunde sind Opfer dieses blutigen „Schauspiels“.
Die Bären gehören Kalandars, traditionellen Bärenbesitzern. Gegen Bezahlung werden diese angeheuert, damit sie ihre Bären für Kämpfe zur Verfügung stellen.
Dabei sind Bärenkämpfe durch das pakistanische Tierschutzgesetz verboten. Sie stehen außerdem im Widerspruch zur islamischen Lehre, die Tierkämpfe insgesamt grundsätzlich untersagt.

Zusammen mit ihrer Mitgliedsorganisation Pakistan Biodiversity Research Centre (PBRC) hat die WSPA in den letzten Jahren die Bärenkämpfe drastisch reduzieren können. Geschafft wurde dies dadurch, dass die WSPA
die pakistanische Behörde auf den internationalen Protest gegen Bärenkämpfe aufmerksam gemacht hat.
alternative Existenzgrundlagen für ehemalige Bärenbesitzer geschaffen hat.
auf strafrechtliche Konsequenzen für Bärenwilderei pocht.
durch eine Mobiltelefon-Aktion potenzielle Zuschauer aufklärt.
mit Predigern aus 1.284 Moscheen vereinbarte, gegen Bärenkämpfe zu predigen.
ein landesweites Bildungsprogramm startete, um illegale Jungbären-Wilderei zu reduzieren.
Großgrundbesitzer in das Bärenschutzzentrum einlädt, um zu zeigen, wie Bären „eigentlich“ leben. Einige sind nun aktive Bärenschützer!
Dank Ihrer Hilfe können wir Bärenkämpfe verhindern! Gemeinsam kommen wir unserem Ziel näher, diese brutalen Veranstaltungen endgültig zu beenden.
Doch es gibt noch viel zu tun: Die WSPA muss mehr politische Unterstützer gewinnen, damit der Besitz von Bären offiziell verboten wird.
Wir wollen Bären ein Dasein, frei von Angst und Verletzung, sichern. Bitte unterstützen Sie uns.