Japanische Bärenparks

Ein Gehege im überfüllten Aso Bären Park, Japan

In Japan werden Bären in betonierten "Parks" gehalten, wo sie gezwungen werden, zum Vergnügen der Besucher um Nahrung zu betteln.  

Ursprünglich wurden die japanischen Bärenparks zum Zweck der Pflege von verwaisten Schwarz- und Braunbärjungen eingerichtet. Hohe Besucherzahlen hatte jedoch zur Folge, dass die Parkbesitzer sich mehr und mehr der eigenen Bärenaufzucht widmeten, um auf diese Weise rentable Gewinne zu erwirtschaften.

Die "Parks" sind überfüllt und das Personal ist nicht in der Lage, die Bären unter angemessenen Bedingungen  zu halten, wodurch die Tiere körperlich und seelisch Schaden nehmen.

Die Bären leiden unter:

  • Beengter Unterbringung in überfüllten, verschmutzten Betonzellen.

  • Langeweile. Die Eintönigkeit der kahlen Stein- und Stahlgehäuse kann zu Aggressivität und abnormen Verhaltensweisen führen.

  • Mangelernährung. Die Versorgung der Bären durch die Parks ist mangelhaft; ihre Hauptnahrung erhalten die Bären  - unbeaufsichtigt - von den Besuchern während der ausgewiesenen Öffnungszeiten.

  • Verletzungen und Infektionen infolge von Kämpfen um das Futter, Kämpfen aus Langeweile  oder als einer Begleiterscheinung von Stress.

  • Widernatürlichem Verhalten. Zirkusähnliche Veranstaltungen zwingen die Bären zu allerlei Tricks. Kostümierte Jungbären müssen für Fotoshootings herhalten.

Die WSPA arbeitet zusammen mit der Partnerorganisation JANET daran, den Druck auf Japans Bärenparkbesitzer dahingehend zu verstärken, dass diese entweder verbesserte Schutz- und Pflegestandards umsetzen oder aber mit Schließungen ihrer Anlagen rechnen müssen.

Und es funktioniert.  Im Jahr 2006 gelang es, dass – dank beharrlichen Drucks seitens der WSPA – einen großen japanischen Bärenpark in einem neu aufgeforsteten Gebiet für 20 seiner Bären zuschaffen. 
 
Aber es gibt noch viel mehr zu tun – über ganz Japan verteilt sind es noch Hunderte von Bären, die in betonierten Höhlen leiden.

 

Helfen Sie der WSPA, den Bären zu helfen

Wir benötigen Ihre Hilfe, um den Druck auf die japanischen "Parks" aufrechtzuerhalten und den gefangenen Bären eine glücklichere Zukunft zu ermöglichen.

Wann immer Sie reisen – denken Sie daran, niemals eine Touristenattraktion  zu besuchen, die Tiere Leiden aussetzt. Lesen Sie mehr darüber, wie Sie ein  tierfreundlicher Reisender  werden.

 

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