
Der Mensch dringt immer weiter in den Lebensraum von Bären ein. Diese widerum lockt die Aussicht auf leichte Beute in die Menschensiedlungen.
Viele wilde Bären sind mittlerweile daran gewöhnt, sich von Ernten, Früchten, Vieh und Abfällen in ihrer näheren Umgebung zu ernähren. Sind diese Nahrungsquellen nicht gegen Bären geschützt, ist der Konflikt zwischen Mensch und Tier unvermeidlich.
Die Annahme, plündernde Bären seien ein Anzeichen für eine zu große Bärenpopulation, wirkt sich fatal auf das Schicksal der Tiere aus: Die Abschussquoten werden erhöht. Verwaiste Bärenjunge bleiben in den Wäldern zurück und verhungern. Dabei verstärkt sich das Problem vielmehr dadurch, dass besonders Bärenmütter in Menschensiedlungen die Abfälle ausräubern. Ihre Bärenjungen ahmen das Verhalten nach, so setzt sich das Problem immer fort.
Die WSPA erforscht seit einigen Jahren praktische Methoden zur Konfliktvermeidung. Zusätzlich evaluieren wir die Anzahl der Tiere, die in diesem Zusammenhang getötet oder gefangen werden. Darauf aufbauend, finanziert die WSPA
Methoden, mit denen die Bären von Nahrungsquellen in Siedlungen ferngehalten werden, beispielsweise durch eine verbesserte Abfallwirtschaft oder bärensichere Zäune.
Schulungsmaßnahmen in Gemeinden zur Konfliktvermeidung.
mediale Berichterstattungen, um das Thema in der Öffentlichkeit präsent zu machen.
die Ausbildung von Rangern, um „Problembären“ umzusiedeln.
Funktionierende Lösungen sollen überall dort angewendet werden, wo es bislang zu Konflikten zwischen Mensch und Bär kommt.