
Jedes Jahr werden mehr als 16 Millionen Hunde für den menschlichen Verzehr getötet. Ihr kurzes Leben ist von Leiden bestimmt.
WSPA bemüht sich, den Handel mit Hundefleisch zu beenden. Die kommerzielle Produktion von Hundefleisch ist grausam, von der „Hundefarm“ oder dem Einfangen auf der Straße bis zum Transport und Töten der Tiere.

In Korea werden Hunde, die auf Farmen aufgezogen werden, weniger als ein Jahr alt. Häufig werden sie in Käfigen gehalten, die über dem Boden hängen und so konstruiert sind, dass der Abfall unten durchfallen soll. Die Wirklichkeit sieht jedoch so aus, dass sie kaum jemals gereinigt werden. Die Tiere stehen in ihrem eigenen Dreck.
Die Hunde werden normalerweise mit den Küchenabfällen von Restaurants in der Nähe gefüttert, oder - wie eine von der WSPA finanzierte Untersuchung ergab – sogar mit dem Fleisch anderer Hunde, wodurch noch die Gefahr entsteht, dass Krankheiten verbreitet werden. Der Kampf um die magere Verpflegung verursacht zusätzlich noch Aggression und Verletzungen bei den Tieren.
Die Zukunft bietet ihnen nichts als Stunden oder gar Tage des Leidens, zusammengepfercht in einem kleinen Transportkäfig aus Draht, in denen bis zu 12 Hunde gestopft werden, um sie auf dem Markt zu verkaufen.
Ob es sich nun um streunende oder auf der Farm gezüchtete Tiere handelt – viele Schlachtmethoden sind dazu gedacht, ihr Leiden zu verschlimmern und zu verlängern. Man geht fälschlicherweise davon aus, dass das Quälen eines Hundes vor dem Tod zu einem schmackhafteren, weil adrenalinreichen Fleisch führt.
Die Hunde werden erschlagen oder sie werden am Hals aufgehängt oder durch elektrischen Schlag umgebracht.

Das Verspeisen von Hunden ist nicht unumstritten, selbst in den Ländern, in denen es üblich ist, z.B. China, Südkorea und Vietnam. Der Handel mit Hundefleisch ist in allen Ländern entweder illegal oder er wird nicht reguliert.
In Südkorea zum Beispiel gelten Hunde nicht offiziell als Schlachtvieh. Das heißt, dass ihr Fleisch nicht legal verkauft werden darf. Aber die Durchsetzung der Gesetze ist unzureichend. So können viele Restaurants einfach weiterhin Hundefleisch verkaufen.
Zwar gilt der Konsum von Hundefleisch in einigen Ländern als Tradition oder wird sogar für gesundheitsfördernd gehalten. Doch diese Argumente rechtfertigt nicht die Grausamkeit gegenüber den Tieren.
Die WSPA bemüht sich, den Handel mit Hundefleisch zu beenden, besonders durch die Unterstützung von Mitgliedsorganisationen in Südkorea und anderen Ländern, in denen der Handel üblich ist, denn diese verstehen die Kultur ihrer Gesellschaft am besten.
Wir bieten Ausbildung und finanzielle Unterstützung, um diese wichtigen Ziele zu erreichen:
Die gute Nachricht ist, dass kürzlich durchgeführte Meinungsumfragen ergeben haben, dass das Verspeisen von Hunden in Südkorea – wo der Tierschutz ein ziemlich neues Konzept ist – allmählich an Popularität verliert, besonders unter der jüngeren Generation.