Schluss mit dem Handel mit Hundefleisch!

Leere hängende Käfige mit Drahtfußböden können Deformationen an den Gliedern von Welpen verursachen

Etwa zwei Millionen Hunde werden jedes Jahr in Südkorea aufgrund ihres Fleisches getötet. Sie werden auf „Hundefarmen“ gezüchtet, auf der Straße gefangen und teilweise aus China importiert.

Auf Märkten  oder hinter Restaurants warten sie zusammengepfercht in winzigen Käfigen auf einen grausamen Tod. Obwohl der Verkauf von Hundefleisch in Südkorea illegal ist, können die Hundefleischhändler ihre „Ware“ frei anbieten ohne mit Strafen rechnen zu müssen. Jetzt soll der Handel legalisiert werden. 

 

Der Handel boomt

Häufig werden Welpen in Käfigen gehalten, die über dem Boden hängen, damit der Abfall unten durchfallen soll.

Das Geschäft für Hundefleischhändler lohnt sich. Die immer stärker werdende Lobbygruppe der Hundefleischhändler versucht seit Jahren, Hunde als Nutztiere einstufen zu lassen, um damit den Handel zu legaliseren. Ihr Argument: Eine Legalisierung würde die Hygiene und die Haltung der Tiere verbessern.

Für die WSPA Welttierschutzgesellschaft steht fest: Eine Legalisierung würde den grausamen Handel nicht nur fortbestehen lassen, sondern sogar ausweiten. Das wäre ein fatales Signal für Südkorea und andere Länder Asiens. In Taiwan, den Philippinen, Singapur und Hongkong ist der Verzehr von Hundefleisch bereits verboten. Grund hierfür waren vor allem Reaktionen aus der Öffentlichkeit und Ängste vor gesundheitlichen Risiken. 

 

Einheimisches Engagement ist wichtig

Schon einige internationale Tierschutzorganisationen haben in der Vergangenheit versucht, gegen den Handel mit Hundefleisch vorzugehen. Es wurde protestiert, Unterschriften gesammelt und den Regierungen vorgelegt. Leider hatte das Engagement der ausländischen Tierschützer nur dazu geführt, dass der Konflikt sich zuspitzte. Die südkoreanische Regierung reagierte zunehmend abwehrend, wenn westliche Gruppen über dieses Thema diskutierten. Selbst Teile der Bevölkerung, die kein Hundefleisch konsumierten, solidarisierten sich aufgrund der Fremdeinmischung mit den Befürwortern – für den Tierschutz eine gefährliche Entwicklung.

 

Unser Widerstand gegen eine mächtige Lobby

Sowohl die aufgegriffenen Streuner, als auch die auf Farmen gezüchteten Hunde erleiden ein unvorstellbar schreckliches Ende: zusammengepfercht in Behältern werden sie lebendig zum Markt transportiert.

Aufgrund dieser Erfahrungen ist es für die WSPA Welttierschutzgesellschaft wichtig, das Thema Hundefleisch mit Bedacht anzugehen. Wir arbeiten vor Ort mit unseren südkoreanischen Mitgliedsorganisationen Coexistence for Animal Rights on Earth (CARE) und der Korean Association for Animal Protection (KAAP) zusammen. Diese Kooperation ist der Schlüssel zum Erfolg! Denn der Gegenpol zur Hundefleischlobby muss aus den eigenen Reihen kommen und von dort aus die Menschen erreichen.

Durch eine landesweite Informationskampagne bauen wir Schritt für Schritt eine starke Opposition gegen den Hundefleischhandel auf. Wir decken das Leid der Hunde auf. Wir sensibilisieren die Bevölkerung und schaffen so allmählich Gehör für die Rechte der Hunde. Ohne unsere Öffentlichkeitskampagne wäre der Handel mit Hundefleisch bereits längst legalisiert worden.

 

Aufklärung von Regierungen und Verbrauchern

Unser Ziel ist es, die Legalisierung aufzuhalten. Wir wollen erreichen, dass langfristig in Südkorea Hundefleisch weder produziert noch verkauft wird. Das Zugeständnis der Hundehändler, lediglich die Schlachtmethoden zu verbessern, reicht nicht.

 

Gemeinsam gegen den Handel mit Hundefleisch

Um den Wandel in Südkorea zu erreichen und den Handel mit Hundefleisch zu beenden, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Mit Ihrer Spende können wir

  • die Grausamkeiten auf den Hundefarmen und Märkten dokumentieren und damit den Druck auf die Behörden verstärken

  • der machtvollen Lobby, die eine Legalisierung verlangt, entgegentreten und unsere Stimme für die Hunde erheben

  • durch Fernsehspots, Rundfunksendungen, Zeitungsartikel und Plakate die Menschen für dieses Thema sensibilisieren

  • Jugendliche, die nächste Generation der Verbraucher, über Online-Kampagnen erreichen und ihnen das Leid der Hunde bewusst machen

  • durch Studien und Nachforschungen zu den leidvollen Schlacht- und Zuchtmethoden Politiker davon überzeugen, diesen Handel nicht zu legalisieren und den Verzehr von Hundefleisch in Südkorea zu beenden.

Wir möchten die Menschen davon überzeugen, Hunde als lebende, fühlende Wesen anzusehen und nicht als Fleischlieferant. Eine schwierige Aufgabe, aber keine unmögliche.

 

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