
Etwa 75% aller Hunde weltweit sind Streuner. Der Umgang mit den Tieren stellt für viele Länder ein Problem dar und hat erhebliche Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit und den Tierschutz.
Mangelnde Aufklärung und unzureichende Mittel für den Tierschutz führen häufig dazu, dass man versucht, die Anzahl streunender Tiere durch Vergiften, Erschießen oder Stromschläge zu reduzieren. Dabei sind diese drei unterschiedlichen Vorgehensweisen oft gleichermaßen schmerz- und qualvoll für die Tiere.
Wahllose Tötungsaktionen sind keine effektive Lösung des Problems, da sie die Ursachen nicht beseitigen.
Ohne die erforderlichen Ressourcen für die Behandlung der Tiere und ohne Schulungen über den verantwortungsvollen Umgang mit Haustieren wird die Population herrenloser Hunde weiterhin steigen.
Die Arbeit der WSPA hat gezeigt, dass ein humaner und übergreifender Ansatz im Umgang mit Streunerpopulationen, bei dem der Schutz der Tiere und die Übernahme von Verantwortung im Vordergrund stehen, große Wirkung zeigen.
Die Methoden einer nachhaltigen Strategie für das Populationsmanagement beinhalten:
Aufklärungsarbeit und Schulungen über Tierpflege
Erlass und Durchsetzung entsprechender Tierschutzgesetze
Kennzeichnung und Registrierung von Haustieren
Sterilisation und Kastration von Haustieren und Steunern
Schutzimpfungen
Die WSPA hat gemeinsam mit Mitgliedsorganisationen auf der ganzen Welt an Lösungen für den Umgang mit streunenden Tieren gearbeitet, stets unter Berücksichtigung örtlicher Erfordernisse und kultureller Werte. Unsere Arbeit verbessert die Gesundheit und das Wohlergehen der Tiere und auch der Menschen in ihrer Umgebung.
Die übergreifenden Programme der WSPA sind Modelle für anerkannte Verfahren im Tierschutz. Sie unterstützen uns dabei, Regierungen davon zu überzeugen, Gesetze zu erlassen, die humane Methoden für den Umgang mit streunenden Tieren vorsehen.
Lesen Sie weiter, was dieser Ansatz in Katar bewirkt hat. >>
Mit Ihrer Unterstützung konnte die WSPA gemeinsam mit ihren Mitgliedsorganisationen viele effektive und humane Programme zur Kontrolle streunender Tiere einführen. Dazu zählen:
Projekte zur Geburtenkontrolle und Tollwutimpfung in Indien und Nepal
Bereitstellungen von Ausrüstung und Durchführung von Schulungen im Rahmen eines der ersten Programme zur Kontrolle streunender Tiere im Nahen Osten
Durchführung von Schulungen über den verantwortungsvollen Umgang mit Haustieren und humane Methoden zum Einfangen von Hunden und den Umgang mit den Tieren für Behördenmitarbeiter in Brasilien und Kolumbien
Bereitstellung von medizinischen Geräten und Durchführung von Schulungen für mobile Kliniken