Hundekriegsopfer in Sierra Leone

Dogs at a clinic run by the Sierra Leone Animal Welfare Society, a member society

Während des Bürgerkriegs in Sierra Leone wurden Zehntausende Menschen getötet und mehr als ein Drittel der Bevölkerung vertrieben.

Während sich das Land erholt, werden die verheerenden Folgen des Krieges für die Haustiere erst richtig deutlich. Zeit für die WSPA zu handeln.

Als im Jahr 2002 der Frieden wiederhergestellt wurde, waren die Behörden der Hauptstadt Freetown mit der Bekämpfung der Überbevölkerung und der extrem schlechten Lebensbedingungen völlig überfordert.
Berge von Müll und biologischen Abfällen boten streunenden Hunden eine Nahrungsquelle und sie pflanzten sich unkontrolliert fort. Krankheiten, wie Tollwut, sorgten für großes Leid unter den Tieren und wurden zur Bedrohung für die Gesundheit des Menschen.

Man geht heute davon aus, dass die Population streunender Hunde in Freetown mit ca. 10.000 Tieren zu den größten in ganz Afrika zählt.

In Anbetracht einer so hohen Anzahl streunender Hunde muss dringend eine humane Lösung gefunden werden.

Lösungen auf Gemeindeebene

A rabies vaccination certificate from WSPA member society SLAWS

Die WSPA arbeitet auf folgende Weise gemeinsam mit der Sierra Leone Animal Welfare Society (SLAWS) an der Beseitigung des Problems:

  • Sterilisation, Kastration, Entwurmung und Impfung möglichst vieler Hunde

  • Lobbyarbeit bei der Regierung, mit dem Zweck, eine Verschärfung der Tierschutzgesetze und die Übernahme von Verantwortung für die Kontrolle streunender Hunde zu erwirken.


SLAWS besucht Haushalte in Freetown, um die dort lebenden Hunde mitzunehmen, zu behandeln und anschließend wieder bei ihren Besitzern abzugeben. Auf diese Weise konnte das Bewusstsein für den Tierschutz und für einen hundefreundlichen Umgang, auch im Rahmen der Populationskontrolle, gesteigert werden.

Gelingt es, die Verbreitung von Krankheiten einzudämmen, werden die Menschen weniger Angst vor Hunden haben, und deshalb eher bereit sein, gesunde Tiere als geschätzte Gefährten wieder in ihre Gemeinschaft aufzunehmen.

Mit der Unterstützung durch die WSPA kann die SLAWS eine verantwortungsvolle Tierhaltung in ganz Sierra Leone fördern.

Bitte unterstützen Sie uns noch heute mit Ihrer Spende, damit wir auch weiterhin wichtige Tierschutzprojekte auf der ganzen Welt fördern können.

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