Bekämpfung der Tollwut in Nepal

Jedes Jahr sterben in Nepal mindestens 200 Menschen an Tollwut, nachdem sie von Hunden gebissen wurden. Die Angst vor der Krankheit hat dazu geführt, dass sich das Land nun gegen die streunenden Tiere gewandt hat.


Allein in der Hauptstadt Kathmandu leben über 20.000 streunende Hunde. Bis vor kurzem haben die Behörden die Tiere vergiften lassen. Dies hat dazu geführt, dass die Hunde, von Krämpfen geschüttelt, einen oft stundenlangen Todeskampf durchleiden mussten, bevor sie endlich starben.
Diese Methode ist nicht nur grausam, sondern auch unwirksam, weil die wahllose Vernichtung der Tiere die Verbreitung von Tollwut in keiner Weise eindämmt.

Verantwortungsvolle und effektive Maßnahmen

Hund Lucy mit einem Tierarzt der KAT

Die WSPA arbeitet gemeinsam mit der Mitgliedsorganisation Kathmandu Animal Treatment Centre (KAT) an einer Lösung für die Probleme mit den streunenden Hunden der Stadt.


Im KAT-Zentrum werden streunende Hunde sterilisiert und kastriert, gegen Tollwut geimpft und, sollte es erforderlich sein, tierärztlich versorgt. Sie werden tätowiert und am Ohr markiert, damit ersichtlich ist, dass sie behandelt wurden. Haben sich die Hunde wieder völlig erholt, werden sie in ihre Viertel zurückgebracht.


Das Zentrum behandelt außerdem Notfälle und leistet einmal in der Woche in den Schulen von Kathmandu Aufklärungsarbeit.

Erstaunliche Ergebnisse

Seit Beginn des Programms ist eine Verbesserung des Gesundheitszustandes der streunenden Hunde deutlich erkennbar und die Population hat sich insgesamt verringert.

Das KAT-Zentrum hat bislang über ein Viertel aller Hunde der Stadt behandelt und zudem seine Aufklärungsaktivitäten ausgeweitet.

Durch das Projekt ist eine effektive Alternative gegen die grausame Vergiftung der Hunde entstanden, die dazu beiträgt, die Haltung der Öffentlichkeit und der Regierung zu verändern.

Lesen Sie die bewegende Geschichte von Lucy, eine der vielen herrenlosen, ausgemergelten Hunde, die durch die Arbeit des KAT-Zentrums und der WSPA eine zweite Lebenschance erhalten haben.

 

Wie Sie helfen können

Ihre Hilfe wird dringend benötigt. Unterstützen Sie die WSPA bei der effektiven Betreuung streunender Hunde, damit die Tiere und auch die Menschen in ihrer Umgebung besser leben können.

 

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