
Der Großteil aller Nutztiere weltweit lebt unter den grausamen Bedingungen der Massentierhaltung und wird im "Fließbandverfahren" aufgezogen. Für die hohen Erträge müssen die Tiere entsetzliche Qualen leiden.
Ihr Leben ist kurz, eingesperrt in Käfigen, Kisten, völlig überfüllten Schuppen und engen Ställen. Eine Garantie für einen schmerzlosen Tod gibt es nicht.
Die WSPA engagiert sich für eine Abschaffung der Massentierhaltung durch Bewusstseinsbildung, die Gründung örtlicher Vereinigungen und die Förderung und Umsetzung schmerzfreier Alternativen.
In der Massentierhaltung werden die Tiere unter Bedingungen zusammengepfercht, die jegliches natürliche Verhalten ausschließen. Sie können weder nach ihrem Instinkt fressen, sich bewegen oder ihr normales Sozialverhalten ausleben. In einigen Fällen werden sie sogar ganz ohne Tageslicht gehalten.
Unter den schlechten Bedingungen werden die Tiere häufig schwer krank. Mit Antibiotika erhält man sie so lange am Leben, bis sie schlachtreif sind.
Typisch für die Massentierhaltung ist auch die künstliche Wachstumsförderung, die unsägliches Leid für die Tiere mit sich bringt.

In der Freilandhaltung bleibt eine Milchkuh mit ihrem Kalb zusammen, sodass schnell eine enge Bindung entsteht. Die Kühe säugen ihren Nachwuchs sechs bis acht Monate lang und erkunden gemeinsam mit ihm die Umgebung.
In der Massentierhaltung werden Milchkühe üblicherweise kurz nach der Geburt von ihren Kälbern getrennt, worunter sie sehr leiden. Ihre Milch ist den Menschen vorbehalten. Den Tieren wird Kraftfutter gefüttert, damit sie etwa zehnmal so viel Milch wie bei artgerechter Haltung produzieren.
Der Stress, dem die Tiere ausgesetzt sind, führt zu schmerzhaften Euterentzündungen und Lahmheit. Verschlimmert wird dieser Zustand noch durch die mit Exkrementen bedeckten Betonböden, auf denen die Tiere stehen müssen. Um sich ein umfassenden Eindruck von der Massentierhaltung zu verschaffen, lesen Sie hier, wie es in den Betrieben aussieht.
Die WSPA engagiert sich für nachhaltige Landwirtschaftssysteme, die besser für Tiere und Umwelt sind, zur Gesundheit der Menschen beitragen und Armut reduziert.
Wir arbeiten in Lateinamerika und Asien, wo sich die Massentierhaltung derzeit stark ausbreitet.
Das Landwirtschafts-Modell-Projekt (Model Farm Project) der WSPA verdeutlicht, dass gemäßigte Landwirtschaft wirtschaftlich sein kann und gleichzeitig eine nachhaltige und sichere Lebensmittelversorgung bietet.
Die WSPA leitet außerdem die Vereinigung Asian Coalition for Farm Animals (ACFA). Dies ist ein Zusammenschluss asiatischer NROs, die sich für die öffentliche Bewusstseinsbildung einsetzen und Lobbyarbeit für eine erforderliche Gesetzgebung leisten.
Die ACFA leitet erfolgreiche Kampagnen in Ländern wie Korea, Taiwan und Indonesien. Die WSPA engagiert sich für die Gründung einer vergleichbaren Vereinigung in Lateinamerika.
Unterstützen Sie die Abschaffung der Massentierhaltung, indem Sie sich bewusster, gesünder und tierfreundlicher ernähren.
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