Im Gegensatz zu der öffentlichen Meinung, dass alle in Gefangenschaft lebenden Delfine auch in Gefangenschaft geboren werden, lebten viele von ihnen einmal in der freien Wildbahn. Während einige Wasserparks Delfine auf legale Weise erwerben, finden andere, dass der Erwerb der Tiere auf rechtmäßigem Wege mehr Zeit und Geld in Anspruch nimmt, als sie bereit sind zu investieren. Um dieser Nachfrage nachzukommen, hat sich ein blühender illegaler Handel mit Delfinen entwickelt, die in freier Wildbahn gefangen wurden.
Die Fangaktionen sind sehr brutal und grausam sowie in manchen Fällen tödlich. Für jeden wilden gefangenen Delfin wird mindestens ein anderer durch die Fangaktion verletzt oder getötet. Studien besagen, dass die Sterberate der Tiere nach der Gefangennahme sechsmal höher liegt. Die Delfine werden von in Motorbooten sitzenden Menschen bis zur Erschöpfung gejagt. Sie trennen ein paar Delfine von dem Rest der Gruppe und schlingen ein Netz um sie. In Panik verletzen die Delfine sich oft selbst, wenn sie beim Versuch zu fliehen gegen das Netz stoßen. Die gefangenen Delfine werden anschließend oft traumatischen Reisen auf Booten, in flachen Becken auf LKWs oder Langstreckenflügen ausgesetzt.
Das Fangen der Delfine kann sich auf die gesamte Population nachteilig auswirken. Insbesondere kann die Entfernung junger weiblicher Delfine die Aufrechterhaltung wilder Populationen langfristig beeinflussen. In Gegenden, in denen wenig über die Situation der Populationen bekannt ist, bedeutet die Entfernung irgendeines Tieres aus seiner natürlichen Umgebung ein ernstzunehmendes Artenschutzproblem. Dadurch wird nicht nur das Überleben der örtlichen Delfine gefährdet, sondern es werden auch internationale Maßnahmen zum Schutz der Delfine untergraben.
Delfine sind intelligente und soziale Lebewesen, die in ihrer natürlichen Umgebung mit hunderten Artgenossen interagieren, indem sie gemeinsam jagen und sich an ganzen Küstenlinien tummeln. In Gefangenschaft geht das alles verloren. Die Anzahl sozialer Partner ist auf eine handvoll Beckengenossen begrenzt. Frei lebende Delfine fangen und essen, ihrem natürlichen Instinkt entsprechend, ausschließlich lebenden Fisch, wohingegen gefangene Delfine mit totem Fisch gefüttert werden. Durch die Gefangenschaft widerfährt ihnen eine starke Einschränkung an Platz und natürlichen Reizen.
Wilde Delfine können 50 bis 100 km am Tag wandern und bis zu 500 Meter tief tauchen. Selbst in den größten Anlagen haben Delfine weniger als ein Prozent des Platzes, der ihnen in ihrer natürlichen Umgebung zur Verfügung steht. Die in Gefangenschaft lebenden Tiere können deshalb oftmals nur in Kreisen schwimmen. Dieses Verhalten ist ein Anzeichen dafür, dass sie psychisch leiden. Für ein neugieriges und intelligentes Lebewesen wie einen Delfin bietet ein kahles Becken im Vergleich zu dem weiten Ozean keinen entdeckerischen Ansporn.
Wie kann man erkennen, ob Delfine glücklich sind und etwas gerne tun?Das Zähnezeigen eines Delfins, das fälschlicherweise als Lächeln interpretiert wird, trägt zu dem Mythos bei, dass Delfine in Wasserparks ein glückliches Leben haben und verschleiert ihr eigentliches Leiden. In Wahrheit können Delfine, um Gefühle auszudrücken, nicht ihre Gesichtsmuskeln so bewegen, wie es uns Menschen möglich ist. Delfine scheinen, selbst wenn sie verletzt oder ernsthaft krank sind, stets zu lächeln. Das Lächeln ist allerdings Teil der Anatomie eines Delfins und hat nichts mit seiner Gesundheit oder seiner seelischen Verfassung zu tun.
Die Körper der Delfine sind ihrer natürlichen Wasserumgebung angepasst. Wenn Delfine in der Natur stranden, tun sie dies, weil sie krank, desorientiert, verletzt oder anderweitig in Not sind. Viele der gestrandeten Tiere sterben an den Schäden ihrer inneren Organe, die durch den dabei entstandenen Druck verursacht wurden. Ein in Gefangenschaft lebender Delfin, der sich aus dem Wasser auf eine Plattform oder eine Bühne hebt, wurde trainiert, dies auf Befehl zu tun. Die Tiere können dabei sehr starke Schmerzen empfinden. Bleibende Schäden können nur vermieden werden, wenn der Trainer das Tier rechtzeitig in das Wasser zurückruft.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Verhalten von Delfinen, die in Gefangenschaft leben, in keinster Weise dem der in Freiheit lebenden Delfine entspricht. Um wirklich glückliche Delfine zu beobachten, die das, was sie tun, gerne tun, muss man sie sich in ihrer natürlichen Umgebung anschauen.
Die in Gefangenschaft lebenden Delfine sind gezwungen mit ihren Beckengenossen zusammenzuleben, obwohl sie nicht immer gut mit anderen ihrer Art auskommen. Delfine sind sehr soziale Tiere, die in Gruppen zusammenleben. Diese sogenannten Schulen sind sehr komplexe soziale Einheiten. Delfine einer Schule teilen soziale Bindungen miteinander. Eine Veränderung in der Schule gewaltsam herbeizuführen, kann schwerwiegende Auswirkungen auf die Hierarchie und Struktur haben. Ihnen lediglich die Gesellschaft von anderen Individuen ihrer Art zu ermöglichen, gibt keine Sicherheit, dass sie glücklich sind und nicht an Einsamkeit leiden. Delfine sind intelligente, denkende und fühlende Individuen und unterscheiden sich in dieser Hinsicht nicht von uns Menschen.
In den Show-Programmen werden Delfine darauf trainiert, Kunststücke zu zeigen, die von den Besuchern mit menschlichen Antworten und Gefühlen gleichgesetzt werden. Die Besucher der Shows deuten Vokalisierungen so, als ob die Tiere mit ihnen „sprechen“ und das Bewegen der Brustflossen so, als ob sie ihnen zur Begrüßung winken. Den Delfinen wird ebenfalls beigebracht, direkt auf Touristen zuzuschwimmen, die das Wasser betreten. Sie zeigen dadurch scheinbar, dass sie sich darauf freuen, mit ihnen zu interagieren. In Wahrheit ist dies ein höchst unnatürliches Verhalten, das für das Tier keine Bedeutung hat und auch keine Einsicht in seine Gemütsverfassung bietet.
Delfine werden durch „operante Konditionierung“ darauf trainiert, diese Kunststücke zu zeigen. Für die Tiere hat das zur Konsequenz, dass ihr Hunger zugunsten eines effektiven Trainings bewusst herbeigeführt wird und die Befriedigung ihres Hungers von der Vorführung von Kunststücken abhängt. Durch die Verwendung von Futter als Trainingsmittel werden die Tiere dazu gezwungen zu betteln. Dies wird besonders deutlich, wenn ein Trainier das Käfiggelände betritt und einen Eimer Fisch trägt. Die Augen der Delfine bleiben auf den Eimer gerichtet, nicht auf den Trainer. Es ist leicht, dieses Detail zu übersehen, da die meisten Besucher einer Show den Trainer ansehen und diesem zuhören. Wenn man die Körpersprache der Delfine beobachtet, wird deutlich, dass nicht etwa die Zuneigung zu dem Trainier, Verspieltheit oder eine Affinität für die Menge die motivierende Wirkung auf die Tiere hat, sondern einzig und allein das Futter.
Müssen Delfine die ganze Zeit über Kunststücke aufführen oder haben sie „Urlaub“? Macht ihnen die laute Musik und der Lärm der Zuschauer während der Shows etwas aus?Die in Gefangenschaft lebenden Delfine arbeiten ohne Pause oft zwölf Stunden am Tag. Sowohl bei Vorführungen für die Öffentlichkeit als auch bei Delfinstreichelaktionen werden Delfine durch Konditionierung gezwungen mitzumachen. Durch die laute Musik und den Lärm der Menschen, die gegen die Beckenseiten schlagen, werden ihre Ohren dabei angegriffen. All dies verlangt den Delfinen sehr viel ab und resultiert oft in stressbedingten Krankheiten oder hat den Tod zur Folge.
Den in Gefangenschaft lebenden Delfinen wird nicht die Möglichkeit gegeben, Interaktionen oder Vorführungen zu beenden, wenn sie dies wollen. Delfine werden durch „operante Konditionierung“ darauf trainiert, diese Kunststücke zu zeigen. Für viele Tiere bedeutet dies, dass die Befriedigung ihres Hungers von der Vorführung von Kunststücken abhängt.
Die dadurch entstehende Frustration der Delfine kann dazu führen, dass sie ihre Aggression gegenüber Menschen oder anderen Delfinen auslassen oder sich sogar selbst verstümmeln. Menschen würden niemals daran denken, ihre Kinder oder sich selbst mit anderen wilden Tieren wie Wölfen, Löwen oder Tigern in einen Käfig stecken zu lassen. Diese natürliche Vorsicht ist Delfinen gegenüber verloren gegangen. Delfine - einschließlich denen, die in Gefangenschaft geboren wurden - sind große, kräftige Raubtiere, die sehr wohl dazu in der Lage sind, Menschen zu verletzen. Diese Aggressionen können sich u.a. durch Beißen und Kopfstöße äußern oder indem sie Menschen in tiefere Gewässer schubsen. Dabei können den Menschen ernste Verletzungen zugefügt werden, wie gebrochene Knochen, Hautabschürfungen und andere Blessuren.
Die Öffentlichkeit lässt sich durch das „Lächeln“ der Delfine täuschen und nimmt an, sie seien sanfte, bereitwillige Spielgefährten. In Wahrheit ist ihr Lächeln nur eine Laune ihrer Anatomie und spiegelt nicht ihre emotionale Verfassung wider.
In Gefangenschaft lebende Delfine gehen nicht ab einem gewissen Alter oder nach einer bestimmten Anzahl von Vorführungsjahren in den Ruhestand. In den Delfinarien, die über entsprechende Möglichkeiten verfügen, werden Tiere, die Anzeichen von Leid oder einer Krankheit zeigen, isoliert und von Tierärzten behandelt. Bei manchen Delfinen schlägt die Behandlung an und sie erholen sich, nur um dann wieder zu Vorführungen gezwungen zu werden. Andere erliegen ihrer Krankheit.
Niemand kennt wirklich die genau Lebenserwartung eines in Gefangenschaft lebenden Delfins. Aufzeichnungen der Delfinindustrie über Geburten und Tode werden nur auf freiwilliger Basis der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bei Delfinen, die in freier Wildbahn gefangen wurden, gibt es keine genaue Methode, das Alter des Tieres festzustellen, so dass das Alter zum Todeszeitpunkt nur geschätzt werden kann oder unbekannt bleibt.
Die Lebenserwartung von in Gefangenschaft lebender Delfine wurde viel diskutiert. Fakt ist, dass in Gefangenschaft lebende Tiere, die einen gesund Eindruck machen, regelmäßig relativ früh sterben. Gewöhnlich gibt es nur geringe oder gar keine Warnzeichen hierfür. Nur sehr wenige in Gefangenschaft lebende Delfine erreichen ein hohes Alter. Dies ist darauf zurückführen, dass das Leben in Gefangenschaft den Bedürfnissen der Tiere nicht gerecht werden kann.
Die Anlagen, in denen man mit Delfinen schwimmen kann, sind keineswegs besser als diejenigen, in denen sie Kunststücke vorführen müssen. Die Delfine werden darauf trainiert, mit den Menschen zu interagieren. Diese erzwungene Nähe zu Menschen kann den Tieren zu viel werden und zu einer Vielzahl von stressbedingten Krankheiten beitragen.
Dasselbe gilt auch für in freier Wildbahn lebende Delfine, denn auch für sie kann der Kontakt zu Menschen eine bedrängende oder stressige Erfahrung sein. Da wilde Delfine aber leider immer wieder von Booten voller Schwimmer gestört werden, lässt sich eine Abwanderung aus ihren angestammten Regionen in ruhigere Bereiche feststellen. Die permanenten Störungen beim Fressen, Ausruhen oder Versorgen der Jungtiere wirken sich sehr negativ auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der einzelnen Delfine und der Populationen aus. Es besteht außerdem das Risiko, dass Delfine durch die Propeller der sich ihnen nähernden Boote verletzt oder in Bezug auf ihr Futter abhängig vom Menschen werden können.
Die beste Art mit Delfinen zu kommunizieren ist von einem Delfinbeobachtungsboot aus, das eine verantwortungsbewusste Route fährt oder sogar noch besser, vom Ufer aus, wo man sich sicher sein kann, dass man sie nicht verletzt und auch von ihnen nicht verletzt wird.
Was ist mit der Förderung behinderter oder kranker Kinder? Ziehen sie keinen therapeutischen Nutzen aus dem Schwimmen mit den Delfinen?Delfine sind eine immer beliebtere Wahl der tiergestützten Therapie bei psychologischen Problemen oder Entwicklungsstörungen. Es ist durchaus zu verstehen, dass jemand alles ausprobiert, um einem kranken oder behinderten Angehörigen zu helfen, allerdings gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis, dass die delfingestützte Therapie wirksam ist oder dass sie mehr als nur eine flüchtige Besserung für die geförderten Kinder bedeutet. Experten machen darauf aufmerksam, dass die Tatsache, dass man diese Therapie nicht auf einer beständigen Basis bieten kann, sogar einen negativen Effekt hat. Das einzig garantierte Ergebnis ist, dass die verzweifelten Eltern dieser Kinder am Ende eine riesige Summe für den kurzen Delfinkontakt zahlen.
Die Antwort auf diese Frage ist einfach – keine Anlage. Egal wie groß oder gut gemeint sie ist oder wie sehr man sich bemüht, keine Anlage kann dem komplexen Verhalten und den körperlichen Bedürfnissen der Tiere damit nachkommen. Mit Sicherheit gibt es Anlagen, die mehr Geld in ihre Programme stecken. Es gibt eindeutig keine Möglichkeit, „Gefangenschaft“ gut zu gestalten. Alle Anlagen, von der größten hochmodernen Anlage bis hin zu der kleinsten und einfachsten, gefährden das Wohlbefinden der Delfine auf unakzeptable Art und Weise..
Die Aufmerksamkeit der Medien hinsichtlich umstrittener Fangaktionen, unnötiger Tode und unmenschlicher Transporte von Delfinen wirkt sich auf die öffentliche Wahrnehmung von Wasserparks aus. Vor kurzem durchgeführte Befragungen zeigen, dass die meisten Menschen die Gefangenschaft von Meeressäugetieren nur als gerechtfertigt ansehen, wenn sich daraus ein messbarer bildungserzieherischer oder wissenschaftlicher Nutzen ergibt. Um das Halten dieser Tiere zu rechtfertigen, verschleiern viele Wasserparks ihren Unterhaltungsfokus als „pädagogisch“. In Wahrheit vermitteln in Gefangenschaft lebende Tiere der Öffentlichkeit ein falsches Bild von dem Leben der Tiere und halten keinen bildungserzieherischen Wert bereit. Es macht die Menschen vielmehr unempfindlich gegenüber den Grausamkeiten, die die Gefangenschaft mit sich bringt.
Viele Anlagen behaupten, ihr Fokus liege auf dem Artenschutz. Tatsächlich sind weniger als fünf bis zehn Prozent der Anlagen in Artenschutzprogramme involviert, die in Gefangenschaft geborene Delfine wieder auswildern. Die Summen, die in diese Programme investiert werden, sind nur ein Bruchteil des Gesamteinkommens der Anlagen. Die Anlagen bezeichnen sich selbst als Forschungszentren und Rettungsstationen für gestrandete Tiere. In Wahrheit überleben nur wenige der geretteten Meeressäugetiere die von den Anlagen durchgeführten Auswilderungen. Die meisten dieser Auswilderungen werden nicht auf ihren Erfolg hin überwacht, so dass manche Tiere, die ausgewildert werden könnten, zur Vorführung für die Öffentlichkeit behalten werden. Die Forschung der meisten Anlagen ist darauf bedacht, die Pflege in der Gefangenschaft zu verbessern und hat mit der Auswilderung in die Natur nichts zu tun.
Jeder Kauf einer Eintrittskarte für eine Delfinshow oder eine Anlage, in der Delfine gehalten werden, trägt zum Leiden dieser bemerkenswerten Lebewesen bei. Wie jede andere Industrie beruht auch die Delfinindustrie auf dem Gesetz von Angebot und Nachfrage. Um Geld zu verdienen, passt sie sich der immer größer werdenden Nachfrage nach interaktiven Erfahrungen mit Delfinen an. Solange die Menschen bereit sind, Eintrittskarten zu kaufen, um Delfine zu beobachten, werden Delfine in Gefangenschaft gehalten und trainiert, um für das Publikum Kunststücke vorzuführen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob die Delfine Kunststücke vorführen oder durch eine Glaswand beobachtet werden. Je mehr Menschen die Wahrheit hinter der Delfinindustrie verstehen, desto weniger Eintrittskarten würden verkauft werden. Der Konsument selbst hat es somit in der Hand, etwas gegen die Ausbeutung von Delfinen zu tun.
Obwohl die Wasserparks behaupten, dass die Tiere als „Botschafter“ ihrer Art dienen, wird während der Shows mit Meeressäugern fast nichts über ihr natürliches Verhalten, ihre Ökologie und die demographische oder geographische Verteilung ihrer Populationen gelehrt. Stattdessen erhalten die Menschen ein verzerrtes Bild, das kaum eine Grundlage in der Wissenschaft findet. Das Wissen, das bei Delfinshows vermittelt wird, ist nicht auf Fakten gestützt und trägt nicht zu einer lebenslangen Einbindung in den Delfinschutz der Besucher bei.
Anstatt eine Anlage mit gefangenen Delfinen zu besuchen oder an teuren Delfininteraktionen teilzunehmen, kann man mit dem dadurch gesparten Geld ein Video von in freier Wildbahn lebenden Delfinen kaufen oder leihen, welches unter verantwortungsbewussten Voraussetzungen erstellt wurde. Die Entwicklung der Informationstechnologie ermöglicht uns ein besseres Verständnis aller Lebewesen komfortabel von zu Hause aus erlangen zu können.
Aus ethischen und humanen Gründen ist die WSPA gegen die Haltung, Gefangenschaft und Vorführung von Meeressäugetieren zu kommerziellen Zwecken. Dies schließt alle zur Unterhaltung von Menschen dienenden Einrichtungen wie etwa Zoos, Aquarien, Delfinarien, Delfinanlagen und Delfinstreichelbecken ein. Die WSPA spricht sich gegen eine solche Haltung aus, insbesondere wenn sie unnatürlich für die Tiere ist, Leiden einschließt oder das Wohl der Tiere negativ beeinflusst. Die WSPA hat ernsthafte Vorbehalte gegen den erzieherischen Wert von Delfinarien und Delfininteraktionsprogrammen und ist daher nicht der Überzeugung, dass der Anspruch des „bildungserzieherischen Wertes“ dieser Vorführungen gerechtfertigt ist.